Archiv 2011 2017-07-03T09:12:15+00:00

Archiv 2011

Januar 2011:
Ortsbürger wollen Solitüde kaufen

Die Ortsbürgergemeinde ist laut St. Galler Tagblatt nach wie vor an einem Kauf der Solitüde interessiert. Was den Restaurationsbetrieb betrifft, wird nicht mehr an ein grösseres Lokal gedacht. Ein solches wäre finanziell nicht rentabel, sagt Noger. Hingegen sei eine genossenschaftlich betriebene und sporadisch geöffnete Besenbeiz denkbar. Der Quartierverein Riethüsli hatte diese Idee ins Spiel gebracht.

Januar 2011:

Dickes Lob vom VCS

Der VCS der Region lobt die neue Variante des Ruckhaldentunnels im Riethüsli. Ein dickes Lob gibt es laut St.Galler Tagblatt auch für die Quartierbewohner, die sich gegen die «Pläne der Technokraten» gewehrt hatten. Im November haben die Verantwortlichen eine neue Variante präsentiert, welche bei den meisten Anwohnern gut aufgenommen wurde. Die Bahn soll von Teufen her in die Riethüslistrasse einbiegen und in der Nähe der GBS im Portal verschwinden.

VCS fordert Tempo 30: Diese Variante wird nun auch von der Ortsgruppe St. Gallen des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) gelobt. Lobende Worte findet der VCS auch das Verhalten der Quartierbewohner, die sich aktiv für ihre Interessen eingesetzt hätten. Am Beispiel zeige sich, wie wichtig es sei, dass Direktbetroffene die «Pläne der Technokraten» hinterfragten und sich für ihre Anliegen wehrten. Ein neu eingesetzter Projektleiter habe in weniger als einem Jahr eine «quartierverträgliche Variante ermöglicht».

„Technokraten hinterfragen“ Artikel im St.Galler Tagblatt vom 5.1.2011

Februar 2011:
Hauptproblem ist nicht die Bahn

„Wir haben wunderbare Menschen hier oben, die zusammenhalten, obwohl das Quartier vom Verkehr zerschnitten ist. Hier gibt es ein weites Spektrum von Wohnmöglichkeiten, von Einfamilienhäusern über Mietwohnungen bis zu Genossenschaftswohnungen“. So beschreibt Hannes Kundert die Vorzüge unseres Quartiers im Interview mit dem St. Galler Tagblatt. Er nimmt aber auch Stellung zu den aktuellen Themen Durchmesserlinie, Verkehrsproblem, Liebeggtunnel, GBS-Ruine, Alterszentrum und Solitüde.

Weiter zum Interview im St. Galler Tagblatt vom 16.2.2011: «Nicht die Bahn ist das Problem»

März 2011:
Baustellen-Slalom: Einbahnverkehr

Am Montag 7. März hat die zweite Etappe der Bauarbeiten zum Anschluss des Gebiets Hofstettenstrasse, Solitüdenstrasse, Gerhardtstrasse und Hochwacht an das Glasfasernetz begonnen. Laut Mitteilung der St. Galler Stadtwerke erfolgen im Abschnitt zwischen Teufener- und Fähnernstrasse sowie an der Schneeberg-, der Fellenberg-und der Felsenstrasse vor allem im Trottoirbereich weitere Werkleitungsarbeiten zum Aufbau des Glasfasernetzes. Anschliessend wird die schadhafte Strasse umfassend instand gestellt. In der Zwischenzeit wurde die zweite Etappe dringender Unterhaltsarbeiten im Bereich Gas und Wasser bis zur Wilenstrasse aufgenommen. Während längerer Zeit ist wieder – zum Teil mit mit Lichtsignalen geregelter – Einbahnverkehr angesagt.

Mai 2011:
Seifenkistenrennen Riethüsli 2011

Am Sonntag, 29. Mai ging bei wunderschönem Frühsommerwetter die 3. Auflage des Riethüsli-Seifenkistenrennens über die Bühne. Für Diaschau auf die Fotos klicken (Bildreportage Benjamin Schlegel und Ruth Bernegger).

Superkiste prämiert

Bei Wurst, Wein und Bier amüsierte sich das Quartier bereits am Samstagabend. Gäste waren die Stadtjodler St. Gallen. Den Wanderpokal für die originellste Kiste holten sich erneut die beiden Siegerinnen von 2009. Der Barbetrieb bei der grünen Siedlung dauerte bis weit nach Mitternacht.

Hier geht’s zur Rangliste.
Armin Krieg filmte mit einer Helmkamera die Strecke.
Galerie 2009 Tagblatt
Galerie 2009
Galerie 2007

Mai 2011:
Gute Idee, aber…

Der St. Galler Kantonsingenieur Urs Kost bezeichnete den Vorschlag für einen Liebegg-Tunnel als „gute Idee“, die aber angesichts der vielen laufenden Strassenprojekte und Begehren wenig Chancen auf eine Realisierung habe. Urs Kost wohnt im Quartier Oberhofstetten und war Gast an der Hauptversammlung am 19. Mai im Riethüsli-Treff. Er sprach über die zahlreichen Rahmenbedingungen, welche erfüllt, und die hohen Hürden, die genommen werden müssen, um schliesslich mit einem Zeithorizont von 15 Jahren ein Projekt zu realisieren zu können. Wichtig sei jetzt, die Stadt für das Anliegen zu gewinnen. Präsident Hannes Kundert wird die Petition, welche mittlerweile von über 1500 Personen unterzeichnet wurde, noch vor den Sommerferien einreichen.

Riethüsli live Ein weiterer Höhepunkt der von rund 80 Mitgliedern und Gästen besuchten Versammlung war die Inbetriebnahme der neuen Webcam, welche auf dem Dach des GBS-Zentrums installiert ist und nun live weltweit einen Einblick in das Riethüsli erlaubt. Die Webcam wird wie auch der neue Auftritt des Quartiers im Netz, über die Erträge der erfolgreichen Quartierzeitung Riethüsli-Magazin fürs Nest quersubventioniert, wie der Redaktionsleiter und Webmaster Erich Gmünder betonte.

Erstmals mit Gewinn Die Rechnung des Quartiervereins wies im vergangenen Jahr mit einem Gewinn von über 4000 Franken  erstmals seit längerer Zeit wieder einen Überschuss aus, vermerkte Kassier Jürg Bernegger. Die Idee für die Rekonstruktion der ehemaligen Schaukel auf der Solitüde wurde aufgrund diverser Auflagen weiter hinausgeschoben. Der Antrag von Bruno Grieger für einen stärkeren Baumschutz wurde bei wenigen Enthaltungen einstimmig abgelehnt, weil der Quartierverein für dieses Anliegen nicht zuständig sei.

Die Bilder

Riethüsler sind ernüchtert St. Galler Tagblatt vom 21.5.2011

Mai 2011:

Parkverbot auf Schulanlagen

Schulhaus- und Turnhallenplätze sind keine öffentlichen Parkplätze. Die Direktion Schule und Sport erinnert mit einem Brief daran, dass diese Plätze den Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier zur Verfügung stehen sollen. Die markierten Plätze beim Schulhaus sind für die Lehrkräfte und weitere Mitarbeiter reserviert, welche dafür eine Gebühr bezahlen. Externe Benutzer der Sportanlagen, welche mit dem Auto anfahren, müssen ihr Fahrzeug ausserhalb des Schulgeländes auf einem öffentlichen Parkplatz abstellen. Ab Juli 2011 soll die Einhaltung dieser Vorschrift, die auf einen Vorstoss aus dem Jahre 2003 zurückgeht, kontrolliert werden, ab 1. August wird das wilde Parkieren gebüsst.

Weiter zum Rundschreiben der Schuldirektion

Juli 2011:
Die Bänkli sind wieder da

Nun laden sie wieder ein, sich auszuruhen und die Aussicht zu geniessen: Die 19 Ruhebänke des Quartiervereins sind wieder aufgefrischt und montiert. Nach einer Revision durch das Gartenbauamt strahlen die stabilen Holzbohlen mit der Gravur des Quartierverein Riethüsli wieder in altem Glanz. Auf dem Bild montieren Mitglieder und kleine Helfer das Bänkli Nr. 5 aus dem Jahr 2000 am Solitüdenweg. Nun kann hier wieder das aussergewöhnliche Panorama über das ganze Quartier inklusive Stadt und Fürstenland bis ans deutsche Bodenseeufer genossen werden.

Sollten Sie auf Ihren Spazierwegen trotzdem noch Bänkli unseres Quartiers entdecken, die erneuerungsbedürftig sind, melden Sie dies bitte an unseren Präsidenten.

Juli 2011:
Abschied von Felix Haag

Nach 17 Jahren Tätigkeit auf der Poststelle Riethüsli hatte Felix Haag am 20. Juli seinen letzten Arbeitstag, bevor er Ende August mit 58 Jahren offiziell in die selbstgewählte Frühpension geht. 1994 wurde der Waldkircher Bauernsohn als Posthalter unseres Quartiers gewählt, dies nachdem er zuvor 15 Jahre lang die Poststelle Lustmühle geleitet hatte. Viele Riethüsler und treue Stammkunden von nah und fern werden den stets freundlichen und diskreten Service von Felix Haag vermissen. Das Magazin fürs Nest wird in der Augustausgabe auf sein Wirken und seine verblüffenden Hobbys zurück kommen. Unser Bild: Quartiervereinspräsident Hannes Kundert überreichte dem frischgebackenen Pensionär ein Überraschungspaket aus dem Quartierladen.

Juli 2011:
Rundum gelungenes Fussballfest

Ideale Wetterbedingungen, Fairplay und Kampfgeist auch bei den Kleinsten sowie die Nachricht, dass der Wiederaufbau der GBS-Ruine endlich an die Hand genommen werden kann, diese Mischung sorgte für eine zufriedene Stimmung am Riethüsler Grümpeli, das nach dreijährigem Unterbruch erstmals wieder auf dem Rasensportplatz durchgeführt werden konnte. Der Crew des organisierenden Skiclubs Riethüsli um René Spiess gebührt für das rundum gelungene Riethüsler Fussballfest ein dickes Kompliment.
Zur Rangliste.

Juli 2011:
Schulschluss gefeiert

Die Primarschule Riethüsli feierte zusammen mit dem Elternforum den Abschluss des Schuljahres mit einem Fest für Gross und Klein.

Juli 2011:
„Endlich kommt der Schandfleck weg“

„Ich bin sehr, sehr froh darüber. Es ist Zeit geworden, dass etwas läuft. Die eingestürzte Turnhalle war nicht nur ein Schandfleck für die Stadt, sondern auch für den Kanton. Auch die Schüler haben bestimmt ungeduldig auf die Nachricht gewartet. Ich bin zuversichtlich, dass der Wiederaufbau bald klappt.“ Das sagt Quartiervereinspräsident Hannes Kundert im Interview mit dem St.Galler Tagblatt zur Nachricht, dass der Kanton und die Versicherungen endlich eine Lösung gefunden haben und der Wiederaufbau bald in Angriff genommen werden kann.

Wie haben die Leute aus dem Quartier reagiert? Es ist eine allgemeine Erleichterung zu verspüren bei den Leuten. Vergangenen Samstag bin ich am Riethüsler Grümpeli von vielen auf die Nachricht angesprochen worden. Die Leute hoffen allerdings, dass sie auch nächstes Jahr trotz Bauarbeiten das Grümpelturnier durchführen können. Dafür müssen der Hartplatz oder die Wiese bespielbar bleiben.

Was erwarten Sie vom Zeitplan? Ich gehe davon aus, dass man nach Erteilen der Baubewilligung so rasch wie möglich mit dem Bau loslegt. Aber lieber sollen sie alles seriös planen statt hasten. Diesmal darf nichts mehr schiefgehen. Froh bin ich, wenn die alten Stahlträger endlich wegkommen. Dieser Stahlfriedhof ist nicht gerade einladend.

Endlich kommt der Stahlfriedhof weg Tagblatt vom 7.7.2011

Wiederaufbau der «Riethüsli»-Turnhalle jetzt absehbar Tagblatt vom 2.7.2011

Endlich kommt der Stahlfriedhof weg Tagblatt vom 7.7.2011

Riethüsli-Turnhalleneinsturz: Spiel auf Zeit Tagblatt Online vom 26. April 2011

Tatort Turnhalle immer noch gesperrrt Tagblatt vom 4. März 2011

Eine Kommission, aber keine Halle St. Galler Tagblatt vom 15.2.2011

August 2011:
Station Riethüsli im Jahr 2016

Der neusten Ausgabe des „Magazins fürs Nest“ ist ein vierfarbiger Flyer der Appenzeller Bahnen beigelegt, der die Situation der geplanten neuen Tunnelführung mit Station Riethüsli im Detail präsentiert. Diese Variante war von den AB ins Spiel gebracht worden, nachdem die Streckenführung des ersten Projekts und die vorgesehene Umleitung des Verkehrs durch die Wohnquartiere auf massiven Widerstand gestossen war. Das abgeänderte Auflageprojekt wird im Herbst neu aufgelegt. Ehrgeiziges Ziel ist der Baubeginn Jahr 2013 und die Eröffnung im Jahr 2016.
Das „Magazin fürs Nest“ wird in alle Haushaltungen im Riethüsli verteilt. Ausserhalb des Quartiers wohnhafte Interessenten können hier gratis ein Exemplar inklusive AB-Flyer bestellen. Das Magazin kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Hier Flyer als PDF herunterladen.
Riethüsli-Tunnel wird immer konkreter St. Galler Tagblatt vom 20.8.2011
Mehr Rücksicht aufs Quartier
Tagblatt vom 23.8.2011
Tunnelvariante wird konkret
Tagblatt vom 23.8.2011

August 2011:
Umfrage: Fast 60% für Tunnel

Am 9. August reichten Vorstandsmitglieder des Quartiervereins Riethüsli die Petition für einen Liebeggtunnel mit 2150 Unterschriften auf der Stadtkanzlei ein (siehe separaten Bericht unten). Das St. Galler Tagblatt hatte online eine Umfrage aufgeschaltet: Ist ein „Riethüsli-Tunnel“ sinnvoll? Nach 1255 Teilnehmenden hatten sich bis am Mittwoch, 17. August rund 58 Prozent dafür und 35 % dagegen ausgesprochen, rund 7 % haben sich keine Meinung gebildet.
Die Umfrage wurde inwischen eingestellt.

Zu den Ergebnissen Tagblatt online

August 2011:
2150 Unterschriften für Tunnel

Nach über einjähriger Sammelzeit wurde die Petition für einen Strassentunnel Riethüsli eingereicht. Quartiervereinspräsident Hannes Kundert übergab am 9. August auf der Stadtkanzlei das Paket mit 2150 Unterschriften. Unser Bild: Die Tagblatt-Journalistin Odilia Hiller interviewte die Vertreter des Quartiers vor der Uebergabe im Rathaus. Von links: Hannes Kundert, Jürg Bernegger, Priska Strassmann und Marianne Kuster.
Riethüsli reicht Tunnelpetition ein Tagblatt vom 10.8.2011

August 2011:
Über 300 Gäste an der Bundesfeier

Diese Bundesfeier wird in die Annalen des Quartiervereins Riethüsli eingehen: Nicht nur weil erstmals der Stadtpräsident als Gastredner auftrat und das Wetter sich nach einem nebelverhangenen Morgen von der schönsten Seite zeigte, sondern auch weil mit über 300 Besucherinnen und Besuchern und Gästen aus nah und fern so viele wie noch nie zum gemeinsamen Feiern ins Riethüsli kamen. Der attraktive Spieleparcours, von den grösseren Kindern für die Kleinen vorbereitet, lockte viele junge Familien auf die Watt, aber auch viele ältere Stadtbewohner genossen die gemütliche Stimmung mit Fahnenschwinger und Alphornbläsern sowie der Festwirtschaft im Stadtzelt. Stadtpräsident Thomas Scheitlin dankte den Riethüslern mit Blick auf die geplante Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen für ihr Einstehen für eine zukunftsgerichtete Bahnlösung. Höhepunkt war das Abbrennen des einzigen Höhenfeuers der Stadt St. Gallen.

 

Die Ansprache von Stadtpräsident Thomas Scheitlin im Wortlaut (PDF)Hier geht’s zum Album früherer Bundesfeiern:

September 2011:
Unsere Stadt – ein Bauerndorf

Die diesjährige Leistungsschau der Viehzuchtgenossenschaft St. Georgen im Tal der Demut wurde wieder zu einem farbenprächtigen Jahreshöhepunkt. 54 Bauernbetriebe zählt die Stadt St. Gallen noch. Laut Kurt Frischknecht vom Büro für Landwirtschaft rangiert die Stadt damit im Kanton St. Gallen auf Platz Nr. 27. Neun stolze Landwirte fuhren mit ihrem schön herausgeputzten Vieh in St. Georgen auf, die meisten von Appenzeller Sennen in ihren Trachten begleitet. Zahlreiche Kindergarten- und Schulklassen schnupperten einen Tag Landluft und wissen nun, dass die Milch nicht einfach aus der Packung kommt.

Fotos: Ruth Bernegger und Erich Gmünder

Für weitere Fotos zur Galerie wechseln.

September 2011:
Einsturz gibt immer noch zu reden

Am Montag ist das Baugesuch für eine neue Riethüsli-Turnhalle eingereicht worden. Dies gab der St.Galler Bauchef, Regierungsrat Willi Haag zum Sessionsauftakt im Kantonsrat bekannt. Trotzdem wollten die Kantonsräte nochmals über die Affäre reden: 75 Mitglieder des St.Galler Kantonsrats stimmten einem Antrag zu, über das Unglück zu diskutieren, 37 waren dagegen.

Die Riethüsli-Konsequenzen Tagblatt vom 14.11.2011

Baugesuch für neue Riethüsli-Turnhalle eingereicht Tagblatt Online 26.9.2011

Riethüsli-Fragen „seriös“ abklären Tagblatt vom 28.9.2011

September 2011:
DML nahm wichtige Hürde

Die Regierungen der Kantone St. Gallen und beider Appenzell sowie der St.Galler Stadtrat unterstützen das Projekt Durchmesserlinie Appenzell-St.Gallen-Trogen und haben sich auf einen  Verteilschlüssel für die Finanzierung geeinigt. Zusammen mit den Appenzeller Bahnen haben sie eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Laut AB-Verwaltungsratspräsident Jörg Schoch hat das Projekt damit eine wichtige Hürde genommen.

Die Kosten von rund 90 Millionen Franken werden folgendermassen aufgeteilt: Bund 41 Mio. Franken, Appenzell Ausserrhoden 26 Mio., Appenzell Innerrhoden 6,7 Mio. und Kanton St. Gallen 16,3 Mio. Die Beschaffungskosten für das neue Rollmaterial von 64 Mio. Franken werden von den Appenzeller Bahnen getragen. Der Bau des 700 Meter langen Ruckhaldetunnels für 51 Mio. Fr. wurde als Schlüsselelement bezeichnet.

Stadträtin Elisabeth Beéry dazu wörtlich: «Es ist rückblickend sehr positiv zu werten, dass namentlich aufgrund der Quartieropposition und der öffentlichen Diskussionen nun eine wesentlich bessere Linienführung erreicht werden konnte.» Da sei ein sehr gutes Beispiel eines partizipativen Ablaufs – «auch wenn die Partizipation erst in einer späteren Projektphase und mit öffentlichen Druck zum Tragen kam.»

Absichtserklärung der Kantone Pressemitteilung vom 26.9.2011
Zahlen und Fakten zur DML PDF vom 26.9.2011
www.ab-dml.ch

Flyer DML hier herunterladen

Drei Kantone spannen zusammen Tagblatt vom 27.9.2011

September 2011:
Paula war die 10`000. Besucherin

m Schloss Frauenfeld konnte Gabriele Keck, Direktorin des Historischen Museums, die Schülerin Paula Potocnik als 10 000. Besucherin begrüssen. Paula Potocnik von der 5./6. Klasse vom Schulhaus Riethüsli in St. Gallen, war mit ihrer Schulklasse im Schloss Frauenfeld zu Gast. Direktorin Gabriele Keck überreichte ihr als 10 000ste Besucherin dieses Jahres einen Büchergutschein. Die vom Verein Geraubte Kindheit aufbereitete aktuelle Sonderausstellung «Verdingkinder reden – Enfances volées» haben bereits über 5000 Personen besucht. Die Wanderausstellung ist noch bis zum 16. Oktober 2011 im Historischen Museum Thurgau zu sehen.

Direkt zur Sonderschau im Historischen Museum Frauenfeld

September 2011:
Rasten auf dem Weg zur Hölle

Das Bänkli Nummer 20 des Quartiervereins steht am Wanderweg entlang der Wattbachschlucht, kurz vor der „Höll“, direkt neben einem rauschenden Wasserfall. Auf die Anfrage einer Anwohnerin hat der Quartierverein prompt reagiert und durch Mitarbeiter der Firma Schnittstell das neue Ruhebänkli aufstellen lassen. Der Weg entlang der Wattbachschlucht, der früheren Strassenverbindung nach Teufen, ist wohl einer der idyllischsten im Quartier und führt von der Liebegg zur Ganggelibrugg oder sowie zur Zweibruggen, den beiden historischen gedeckten Holzbrücken über Sitter und Wattbach.

Die Standorte der Ruhebänkli im Quartier: direkt zur Übersicht (Kartenausschnitt) 

Wenn Sie selber einen Vorschlag haben für eine neue Sitzgelegenheit – melden Sie sich hier.

September 2011:
Entscheid ist „unglaublich“!

Der Entscheid der Staatsanwaltschaft, das juristische Verfahren gegen die Verantwortlichen des Turnhalleneinsturzes einzustellen, gibt zu reden: 75 Prozent der Teilnehmenden einer Online-Umfrage des St. Galler Tagblatts finden das „unglaublich“, nur 19 Prozent finden das Vorgehen richtig, rund 6 Prozent ist es egal.

Turnhallenkommission wird aufgelöst Tagblatt vom 23.9.2011

Trotz Neubau bleiben Fragen Tagblatt vom 15.9.2011

Neubau: Aussen gleich, innen anders Tagblatt vom 15.9.2011

Dürfen Turnhallen ungestraft einstürzen? Tagblatt vom 16.9.2011

Die Schuldfrage bleibt ungeklärt Das Strafverfahren gegen zwei Personen, die am Bau der eingestürzten Riethüsli-Turnhalle beteiligt waren, wurde eingestellt. Dies, weil der Kanton die Halle möglichst rasch wieder aufbauen will. Bereits im März 2012 sollen die Arbeiten beginnen und im August 2013 soll laut Tagblatt wieder in der Halle geturnt werden können.

Die Schuldfrage bleibt ungeklärt im Tagblatt vom 8.9.2011
„Garantien gibt es nie“ Untersuchungsrichterin Jolanda Dörig im Tagblat vom 9.9.11
Direkt zur Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft St. Gallen

Ende September wrd das Baugesuch eingereicht Kommission des Kantonsrates liess sich informieren.

September 2011:
Endlich: Solitüdenstrasse fertig

Mitte September wurden die Trag- und die Bindeschicht eingebaut sowie letzte Anpassungen ausgeführt. Nun ist Ruhe bis nächstes Frühjahr, wenn der Deckbelag eingebaut wird. Und die betroffenen Anwohner können wieder aufatmen: Dreck, Staub, Lärm, Abgase und die Vibrationen der Kompressoren und Walzen haben ihre Lebensqualität in den letzten beiden Jahren stark beeinträchtigt. Der zuständige Baupolier macht ihnen jedoch ein dickes Kompliment: Die Nachbarschaft sei sehr kooperativ gewesen und habe sich nie beschwert. Mehr Bauchweh machten zeitweise genervte Automobilisten, doch zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen sei es nie gekommen.

Auch Guggerstrasse wird saniert Die Guggerstrasse, dank der Einbahnregelung eine beliebte Wohn- und Spielstrasse in Oberhofstetten, soll nächstes Jahr mit einem Kostenaufwand von rund 700’000 Franken saniert werden.Das Stadtparlament hat am 30. August einer Vorlage des Stadtrates zugestimmt. Bei der Erschliessung des neuen Einfamilienhausquartiers vor 30 Jahren wurde Kehrichtschlacke anstelle von Kies verwendet – ein untauglicher Versuch, wie sich später herausgestellt hat. Nun soll die Altlast wieder entfernt werden. Gleichzeitig mit der Sanierung sollen die Werkleitungen erneuert das Glasfaserkabel eingezogen werden.

Hier geht’s direkt zur Vorlage des Stadtrates

September 2011:
Solarkataster auch fürs Riethüsli

Als erste Gemeinde im Kanton verfügt die Stadt St. Gallen über ein Solarkataster, das im Internet öffentlich zugänglich ist. Darauf lässt sich rasch erkennen, welche Dächer der Stadt für die Gewinnung von Solarstrom geeignet sind. Im Internet lässt sich mit einem Klick auf eine bestimmte Dachfläche eine Reihe weiterer Informationen abrufen. Man erfährt die Ausrichtung, den Neigungswinkel und die Fläche des Daches – alles entscheidende Faktoren für die Aufstellung einer Photovoltaik-Anlage. Und es wird gar die Strommenge vorhergesagt, mit der man auf einem bestimmten Dach rechnen kann.

Die Sonnenseite der Dächer Tagblatt vom 6.9.2011

Oktober 2011:
Umfrage: Passerelle ja oder nein?

Wenn die Appenzellerbahnen den Bahntunnel bauen, gibt es auf der Teufener Strasse freien Raum. Dieser wird neu gestaltet.
Das ist gut so. Aus Quartiersicht gibt es dabei aber ein heikles Thema: Die Schülerpasserelle, für die sich Schule, Quartierpolizist und Quartierverein eingesetzt haben, ist nicht mehr Teil der Planung.
Dafür soll an der Kreuzung Demutstrasse/Teufenerstrasse ein Lichtsignal mit Fussgängerstreifen zu stehen kommen.
Das heisst also, die Überführung soll abgebrochen und nicht mehr ersetzt werden. Gerne wüsste der Quartierverein die Meinung der Bevölkerung.
Deshalb unsere Frage: Ist es für Sie i.O., wenn die Schülerpasserelle durch ein Lichtsignal ersetzt wird?
Ihre Antwort bitte per Mail oder Post an:
Hannes Kundert
Präsident Quartierverein Riethüsli
9012 St. Gallen
Tel. 071 260 25 25.

Pläne für Lichtsignal in der Kritik Tagblatt vom 28.10.2011

Oktober 2011:
Passerelle nicht mehr nötig?

Nun liegt das Auflageprojekt der Appenzeller Bahnen für das Tunnelprojekt zusammen mit den damit verbundenen Anpassungen der Kantonsstrasse öffentlich auf. Ein kombinierter Rad- und Fussgängerweg, ein farblich aufgehellter Mittelstreifen, Bäume sowie bei der Kreuzung Demutstrasse eine Verkehrsregelungsanlage sollen die Teufener Strasse freundlicher und für die Quartierbevölkerung sicherer machen. Künftig soll deshalb auf die Passerelle, die vor allem Schülern und älteren Bewohnern ein sicheres Überqueren der Teufener Strasse erlaubt, verzichtet werden, schreibt das St.Galler Tagblatt.

Die Pläne können ohne Voranmeldung auf der Baudokumentation der städtischen Bauverwaltung, Amtshaus, Neugasse 1, besichtigt werden. Die Auflagefrist dauert bis zum 24. November.

Unser Bild entstand bei der Einweihung am 5. Dezember 2007. Der Quartierverein hatte sich für die Passerelle stark gemacht. Als erster wurde zum Gaudi von jung und alt Kunderts Chüngel Oskar über die neue Riethüsler Spange gestossen.

Der Abschied vom Zahnrad Tagblatt vom 22.10.2011

Die freundliche Kantonsstrasse Tagblatt vom 17.10.2011

Gewerbler sind zufrieden Tagblatt vom 17.10.2011

Oktober 2011:

Origineller Lesevorschlag für GBS

Es ist schon einige Jahre her, seit ich von St. Gallen weggezogen bin. Aber ich wundere mich immer wieder, was für eine rückständige Bau- und Verkehrspolitik in dieser Stadt betrieben wird. Einst wurde die Gewerbeschule ins Tal der Demut verbannt, um die Buslinie besser auszulasten. Die Lehrlinge, die aus dem ganzen Kanton anreisen, müssen nun also mit ihrem spärlichen Lohn die VBSG mitfinanzieren. Die erste, die diesen Stumpfsinn erkannt hat, ist wohl die Turnhalle. Die hat sich gleich selber verabschiedet. Jetzt wo der Kanton das Güterbahnhofareal erworben hat, ergibt sich die einmalige Gelegenheit, um manch ungelöstes Problem zu lösen. Schulbildung muss erste Priorität haben, wichtige Schulanstalten müssen zentral gelegen sein. Sie gehören in die Nähe der ÖV-Zentralen. Luzern hat das mustergültig vorgemacht. Da sich das Riethüsli schon lange ein Altersheim wünscht, wäre es naheliegend, die Gewerbeschule in ein Seniorenzentrum umzubauen. Die Umgebung ist rollstuhlgängig, Post und Einkaufsläden sind auch vorhanden. Als nächster Schritt müsste dann die Buslinie bis zur Liebegg verlängert werden, um das ganze Quartier besser zu erschliessen. Das unglückselige Projekt eines Bahntunnels würde auch hinfällig, es bringt weder den Pendlern und schon gar nicht den Anwohnern der Teufener Strasse Vorteile. Um das Problem aus der Welt zu schaffen, hat Mathias Schreier längst einen pfannenfertigen, zukunftsgerichteten Plan vorgelegt: Ein Auto- und Bustunnel, der vom Appenzellerland direkt zur Autobahn und zum Gaiserbahnhof führen würde. Genial! Der Busbetrieb könnte in Teufen ohne grossen Umbau sicherer und umweltfreundlicher im 15-Minuten-Takt eingeführt werden. Der Durchgangsverkehr ginge direkt auf die Autobahn und wäre durch einen Kreisel beim Restaurant Gartenhaus mit dem Stadtnetz verbunden. Es ist aber klar, dass rückständige Oberbünzli, die in St. Gallen immer noch das Sagen haben, mit solch fortschrittlichen Projekten überfordert sind. Ihnen sind Eigeninteressen wichtiger als das Wohl von Schülern, Pendlern und Quartierbewohnern.

Tony Rist, Bürgenweg 6, 6052 Hergiswil

November 2011:
Absage an die Tunnel-Petition

Der St. Galler Stadtrat erteilt dem Ansinnen für eine Tunnelverbindung zwischen der Liebegg und der Kreuzbleiche eine klare Absage. Die Kosten wären mit geschätzten 300 Mio. Fr. viel zu hoch, der Effekt mit rund 30 Prozent Verkehrsverlagerung zu gering und die massive Erhöhung der Mobilität liege quer zum Leitbild der Stadt, heisst es im Brief des Stadtrates an Quartiervereinspräsident Hannes Kundert. Die Petition war am 9. August mit 2150 Unterschriften eingereicht worden.

Stadtrat gegen Strassentunnel Tagblatt vom 30.11.2011
Verbindungstunnel abgelehnt Regionaljournal vom 29.11.2011 mittags
direkt zum Brief des Stadtrates (PDF)
Riethüsli reicht Tunnelpetition ein Tagblatt vom 10.8.2011
Zum Radiobeitrag im Regionaljournal DRS vom 9. August 2011

November 2011:
Lichterbaum auf der Bernegg

Zum 11. Mal hat der Quartierverein am ersten Adventssonntag den traditionellen Lichterbaum auf dem Vogelherd beim Berneggwald illuminiert. Die Seelsorger Hanspeter Wagner und Virginio Robino und der Schülerchor unter Leitung von Christa Schmidmeister und Oskar Sturzenegger setzten besinnliche Akzente.

November 2011:
Im Frühjahr fahren Bagger auf

Mit dem Wiederaufbau der eingestürzten Sporthalle im Riethüsli geht’s vorwärts: Die Stadt hat das Baugesuch des Kantons bewilligt. Im Frühling sollen die Bagger auffahren, berichtet das St. Galler Tagblatt.

Wiederaufbau der Halle kann starten Tagblatt vom 25.11.2011

Regierung nimmt Stellung Antwort auf Interpellation der SVP-Fraktion vom 25.10.2011

November 2011:
Einsprache – für Passerelle

Der Vorstand des Quartiervereins begrüsst grundsätzlich das von Kanton und Stadt präsentierte Auflageprojekt für die Neugestaltung der Teufener Strasse nach dem Wegfall des Trassees der Appenzeller Bahnen. Er setzt sich aber vehement für den Erhalt der Passerelle ein. Diese sei die sicherste Möglichkeit für Schulkinder, die stark befahrene Teufener Strasse zu überqueren und müsse deshalb trotz der vorgesehenen neuen Verkehrsregelung mit Lichtsignalen beibehalten werden. Allerdings schwebt dem Quartierverein ein ansprechender Neubau vor, der für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen barrierefrei gestaltet werden sollte.

In einer Online-Umfrage hatte sich eine knappe Mehrheit der rund 40 Teilnehmenden für die Passerelle eingesetzt und dabei vor allem die Sicherheit der Kindergärtler und jüngeren Schüler in den Vordergrund gestellt.

Hier geht’s zur Einsprache (PDF)

Quartierverein wehrt sich für Passerelle Tagblatt vom 26.11.2011

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November 2011:
Neues Bahnhofmodell im Schwyter

Die Appenzeller Bahnen AG haben das Modell für die Verlegung der Bahnstation auf die Riethüslistrasse im Café Schwyter ausgestellt. Angedeutet sind dabei auch die strassenseitigen Anpassungen des DML-Projekts, das noch bis am 24. November im Amtshaus öffentlich aufgelegt ist. Der Quartiervereinsvorstand entscheidet an seiner Sitzung vom 22. November, ob er Einsprache erhebt oder das vorliegende Projekt gutheisst. Meinungen aus der Quartierbevölkerung sind sehr willkommen, bitte via Mail an unseren Präsidenten Hannes Kundert.

Dezember 2011:
das Magazin – jetzt hier lesen!

Ernst Ziegler – der vielseitige Historiker und Lokalchronist des Riethüsli im Porträt. Sein Nachfolger Fredi Hächler hat weitere Geschichten aus dem Quartier ausgegraben. Die Pläne zur Umgestaltung des Quartierkerns in eine Flanierzone. Das Riethüsli kämpft weiter für seine Passerelle und für eine Verkehrsentlastung. Der Lichterbaum strahlt wieder weit in Stadt und Region. Wettbewerb u.v.a.m.

Dezember 2011:
Schule feierte Waldweihnachten

In einem sternförmigen Fackelmarsch wanderten die Kinder und Lehrkräfte der Primarschule Riethüsli trotz Nieselregen frohen Mutes zum Hafnerwald. Unter dem Christbaum lagen nicht ganz gewöhnliche Geschenke: Jede Klasse wurde von einer anderen symbolisch beschenkt – eine Einladung zum miteinander Spielen, für einen kleinen Ausflug etc. Eine Mutter erzählte eine witzige Weihnachtsgeschichte, und anschliessend schenkte das Elternforum Riethüsli für gross und klein heissen Punsch aus.

Dezember 2011:
St. Nikolaus kam mit Esel

Der Samichlaus liess sich nicht nur von Knecht Ruprecht begleiten, sondern spannte auch den Esel ein. Jakob heisst das Grautier, das ebenfalls im Riethüsli lebt.

Über hundert Mandarinli und Grittibänzen verschenkte der gütige Mann vor den Geschäften des Quartierzentrums.

Dezember 2011:
9 Einsprachen gegen Bahnprojekt

Am 24. November ist die Auflagefrist für das modifizirte Projekt der Appenzeller Bahnen für die Durchmesserlinie im Abschnitt Riethüsli abgelaufen. Insgesamt sind neun Einsprachen eingegangen, das sind erheblich weniger als bei der Erstauflage vor einem Jahr, berichtet das St. Galler Tagblatt.

Da waren es noch 9 Einsprecher Tagblatt vom 2.12.2012

Hier geht’s direkt zu den AB-DML Projektunterlagen