Archiv 2013 2017-07-03T09:13:53+00:00

Archiv 2013

Januar 2013:
Alterswohnen: Stadtrat will Einzonen

Nach einer zehn Jahre dauernden Planungsphase mit zahlreichen Rückschlägen und Verzögerungen kommt das Riethüsli einem Alterswohnheim im Quartier einen entscheidenden Schritt näher: Für das Projekt «Betreutes Wohnen und Spitex im Riethüsli» der christlich-sozialen Wohnbaugenossenschaft beantragt der Stadtrat dem Parlament eine Zonenplanänderung an der Demutstrasse/Neststrasse. Zwei Parzellen der Ortsbürgergemeinde St. Gallen sollen für den Bau des Alterswohnheims in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen umgewandelt werden.

Januar 2013:
Schaukel-Ersatz – es geht vorwärts

Die Hauptversammlung des Quartiervereins Riethüsli hat am 10.Mai 2012 beschlossen, die nicht mehr vorhandene, alte, „ehrwürdig gierende“ Schaukel beim ehemaligen Restaurant Solitüde nachbauen zu lassen und diese neu im Berneggwald zu stationieren. Nach umfangreichen Abklärungen mit städtischen Stellen, Versicherung, der Waldbesitzerin Ortsbürgergemeinde St. Gallen, dem Kantonsforstamt, der Bundesstelle für Unfallverhütung sowie der Normenprüfstelle, dürfen wir heute mit den Umsetzungsarbeiten der neuen alten Solitüdenschaukel beginnen. Der Auftrag wurde der Firma Tobias Lenggenhagger St. Gallen zur Umsetzung übertragen. Eine unabhängige Stelle wird die Planung auf die geltenden Normen prüfen, das Resultat des Berichtes wird in die Planung einfliessen. Die Produktion, Montage und Einweihung ist zwischen Frühjahr und Sommer 2013 geplant. Für die Finanzierung wurde durch die Hauptversammlung ein Beitrag von Fr. 3000 aus der Quartierkasse beschlossen. Der verbleibende Betrag von ca. Fr. 4000 sollen durch Sponsoring zusammen kommen. Firmen und Private werden gerne durch den Vereinspräsidenten über die Unterstützungsmöglichkeiten und allfällige Gegenleistungen informiert: Hannes Kundert, 071 260 25 25.

Januar 2013:
Gelungener Neujahrsapéro

Gegen 40 Besucherinnen und Besucher nahmen am 11. Januar an der traditionellen Neujahrsbegrüssung des Quartiervereins teil, diesmal auf Einladung des Berufs- und Weiterbildungszentrum GBS. In seinem Tour d’Horizon streifte Quartiervereinspräsident Hannes Kundert die aktuellen Themen des Quartiers und warb für die kommenden grossen Anlässe wie das Seifenkistenrennen vom 9. Juni. Monica Sittaro, Prorektorin des gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums GBS, stellte die Weiterbildungsstufe vor, welche 250 Mitarbeitende und 1500 TeilnehmerInnen umfasst. Die wichtigsten Abteilungen sind neben den Brückenangeboten und der Allgemeinen Weiterbildung die Höhere Fachschule für Technik sowie die Höhere Fachschule für Künste, Gestaltung und Design. Das Kurswesen steht allen Interessentinnen und Interessenten offen.
Hier geht’s zu weiteren Bildern vom Abend.

Februar 2013:
Schon wieder so ein Dämmerungseinbruch!

Anwohner an der Hofstettenstrasse wunderten sich über einen ungebetenen, aber nichts desto trotz niedlichen Besucher bei den Untemietern. (Foto: Patricia Eberle)

Februar 2013:
Für Swiss Photo Award ausgewählt

Die Riethüsler Kunstschaffende Susann Albrecht hat es mit einer 5-teiligen Fotoarbeit beim Swiss Photo Award/ewz.selection unter die 9 „Besten 2012“ bei der Kategorie Fine Art geschafft. Der Swiss Photo Award – ewz.selection ist einer der renommiertesten und höchstdotierten Fotopreise der Schweiz.
Er zeigt seit 15 Jahren Schweizer Fotografie in ihrer ganzen Schaffensbreite, in Werbung, Fashion, Redaktioneller Fotografie, Reportage, Architektur und Fine Art.
Die Fotoarbeiten werden in Zürich vom 17. Mai bis 2. Juni 2013 zu sehen sein.
Susann Albrecht ist Lehrbeauftragte an der Schule für Gestaltung am GBS St. Gallen und Lehrgangsleiterin Gestalterischer Vorkurs für Erwachsene, Propädeutikum Vollzeit.
Wir gratulieren!

Der Link auf die prämierten Bilder von Susann Albrecht

Februar 2013:
Christen-Tasche: Der Sieger ist…

Die gelbe Einkaufstasche von «Christen Spezialitäten» ging ein Jahr lang, vom Februar 2012 – Februar 2013, auf Reisen. Gesucht waren Fotos, auf denen die Tasche prominent vor einer Sehenswürdigkeit zu sehen war. Die Idee entwickelte sich im Laufe des Jahres. So kamen kunstvoll arrangierte Bilder, amüsante Portraits und aufwändig konzipierte Gruppenfotos in der Mailbox von «Christen» an. 127 Bilder waren es am Schluss. Am Samstag, 16. Februar wurde bei einem gemütlichen Fondueabend im Riethüslitreff die Rangierung vorgenommen. Aus neun Bildern, die von einer unabhängigen Jury vorgängig bestimmt worden waren, wurde das Siegerfoto gewählt. Gewinner ist Jüzef Edelmann mit einer Aufnahme von der berühmten Osterinsel (Polynesien, Chile), wo er sich mit der Christen-Tasche exakt in der Flucht der berühmten Moai Steinskulpuren präsentierte. Er gewann ein Nachtessen für zwei Personen im Restaurant Sternen, Bühler. Der Preis konnte ihm nicht überreicht werde, da er bereits wieder unterwegs ist, diesmal in Indien. Die Jury schlug zudem aus besonders originellen Beiträgen einen Sonderpreis vor. Dieser ging an den Blauring Riethüsli-St.Otmar (auf dem Bild die Leiterinnen Silja Balmer und Vera Spiess). Ihre Aufnahme zeigt die Christen-Tasche im Zentrum der ganzen Lagerschar. «Christen Spezialitäten» sponsert für das nächste Lager einen Wanderlunch. Das riesige Echo hat Thomas Christen und sein Team gefreut. „Das hat uns so inspiriert, dass die Tasche weiter reisen wird. Wie, das entscheiden unsere Kunden“, sagt Thomas Christen. Hier geht’s zum Bericht der Rangierung.

 

Februar 2013:
Pfarrer Virginio Robino verabschiedet

Mit einem schlichten Apéro verabschiedete sich das Riethüsli vom evangelischen Pfarrer Virginio Robino, der heute seinen 65. Geburtstag feierte und offiziell in Pension ging. Die evangelische Kirchkreiskommission hatte einen Apéro organisiert, der von Riethüslern beider Konfessionen sehr gut besucht wurde. Dazu gab es einen Geburstagskuchen und die rund 50 Anwesenden sangen dem Jubilar zu Ehren das Happy Birthday.

Für weitere Fotos auf die Bilder oder hier klicken.
Mehr über das Wirken von Virginio Robino in der Dezemberausgabe der Quartierzeitung Riethüsli.
Pfarrer Robino geht Tagblatt vom 15.2.2013

 

Februar 2013:
Riethüsli verliert seine Post

Das Quartier Riethüsli verliert ein wichtiges Zentrumsangebot: Die Post teilt mit, dass sie in der Stadt St. Gallen ihr Angebot abbaut und drei Quartier-Poststellen in Postagenturen umwandelt. Neben St. Fiden und St. Georgen ist das auch im Riethüsli der Fall. Die Post im Heiligkreuz wird ersatzlos aufgehoben. Die Mitarbeitenden wurden gestern informiert, an einer Medienmitteilung wurde der Abbauschritt der Post heute kommuniziert. Den Ausschlag habe die rückläufige Nutzung der Schalterangebote gegeben, verursacht durch den Trend zur elektronischen Kommunikation und der gestiegenen Mobilität, heisst es im Brief. Quartiervereinspräsident Hannes Kundert bedauert in einer Stellungnahme den Schritt. Er wünscht sich als Standort für eine Postagentur das einheimische Lebensmittelgeschäft Christen.

Vollendete Tatsachen Leserbrief von Yvonne Heer

Ein Verlust für die Quartiere Tagblatt vom 26.2.2013

Lieber eine Agentur als gar nichts Tagblatt vom 15.2.2013

Vier Poststellen in der Stadt verschwinden Tagblatt Online vom 13.2.2013

Hier geht’s zum Schreiben der Post zur Schliessung im Riethüsli

Februar 2013:
Stadtparlament einstimmig für Umzonung

Das St. Galler Stadtparlament stimmte am Dienstag, 12. Februar einstimmig, bei einer Enthaltung, für die Umzonung der Parzelle vis-à-vis des GBS von der Grünzone in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Damit gab es grünes Licht für den Bau eines Betreuten Wohnens mit Spitex-Stützpunkt, wie das der Quartierverein seit Jahren gewünscht hatte. Das Vorhaben wurde quer durch alle Parteien hindurch gelobt. Von grüner Seite wurde bedauert, dass ein Stück Wiesland am Rande des Siedlungsgürtels geopfert werde. Ganz knapp, mit 27 Ja gegen 26 Nein wurde ein Zusatzantrag der Baukommission überwiesen, der verlangt, dass das Projekt verkehrlich optimal ans Quartier angebunden wird, damit die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet ist. Rund zehn Quartierbewohnerinnen und Bewohner verfolgten auf der Zuschauertribüne des Waaghauses die Beratungen und freuten sich zusammen mit Präsident Hannes Kundert und Bruno Grieger, welcher 2008 den Anstoss zu einer erfolgreichen Petition gegeben hatte. Das Projekt der christlichen Wohnbaugenossenschaft sieht nach jetzigem Stand den Bau von 27 altersgerechten Wohnungen vor. Projektleiter Fabian Koch wird an der HV des Quartiervereins vom 11. Mai zusammen mit dem Architekten das Projekt vorstellen. Der Quartierverein führt eine Warteliste für Interessenten. Diese melden sich bei Hannes Kundert, Tel 071 260 25 25, oder via E-Mail an hannes.kundert@elektro-kundert.ch.

Ja zur Umzonung im Riethüsli Tagblatt vom 13.2.2013

Hier geht’s direkt zur Vorlage des Stadtrates (PDF)

Februar 2013:
Riethüsler Schnitzelbänk

Unser Quartier darf gleich auf zwei Schnitzelbänkler stolz sein: Martin Wettstein, alias Papagallus, und Dani Mata, alias Matatouille.

Hier gehts zu einer Auswahl von Versen aus der Schnitzelbank von Papagallus

März 2013:
Helfer für Seifenkistenrennen gesucht

In zwei Monaten findet die vierte Durchführung des Seifenkistenrennens im Riethüsli statt. Und auch dieses Jahr wird am Vorabend an der Hiltystrasse gefeiert. Der Vorabend soll als Quartieranlass Jung und Alt zusammenbringen. Am Samstag, 8. Juni erwartet Sie ein gemütlicher Abend mit musikalischer Unterhaltung.
Das OK arbeitet derzeit intensiv an den Vorbereitungen und sucht noch Helferinnen und Helfer, als Streckenposten oder für die Festwirtschaft am Sonntag. Haben Sie Lust, an diesem Grossanlass im Quartier mitzuhelfen? Dann wenden Sie sich an Andreas Bernet (andreas.bernet@gmail.com/ 079 207 67 84).

Hier geht’s zu weiteren Informationen zum 4. Seifenkistenrennen

März 2013:
Neuer Trolleybus heisst Riethüsli

Mit einer Feier werden am Samstag 6. April die neuen Busse der St. Galler Verkehrsbetriebe eingeweiht. Dabei werden die Busse auf den Namen einzelner Quartiere getauft. So trägt einer der neuen Trolleybusse künftig den Namen Riethüsli. Zur Feier ist jedermann herzlich eingeladen. Sie beginnt am Samstag, 6. April um 11 Uhr im neuen Busdepot an der Steinachstrasse 42 in St. Gallen.¨
Hinter die Kulissen der VBSG blicken Tagblatt vom 4.April 2013

März 2013:
10 Jahre Hand für Afrika

Das Jubiläum wurde dort gefeiert, wo alles angefangen hatte: In der Heilig-Geist-Kirche Riethüsli. Nach einem Gottesdienst in der vollen Kirche offerierte die Pfarrei einen Apéro im GBS. In der festlich geschmückten Aula ging anschliessend die Jubiläums-HV über die Bühne. Präsidentin Agnes Benz und Kassier Kurt Benz hielten Rückschau und berichteten von vielen Projekten, welche der Verein schon umsetzen konnte. Insgesamt wurden über 2.8 Millionen Franken in Senegal zur Förderung der Schulbildung und Bekämpfung der Armut eingesetzt.

Nach einem feinen Risotto moderierte Erich Gmünder ein Podium mit der Gründerin Agnes Benz und den Gästen aus Senegal, Abbé Ambrosius Tine, Generalsekretär von Caritas Senegal und Pascal Mbaye, Direktor der Schulen der Diözese Thiès, welche die Projekte vor Ort begleiten.

Fotos: Benjamin Schlegel (für weitere Fotos hier klicken)

www.handfuerafrika.ch

Video 1: Mit Agnes Benz zurück an den Anfang

 

März 2013:
Neue Pfarrerin stellt sich vor

Zum zweiten und letzten Mal dieses Jahr fand in der evangelisch-reformierten Kirche im Riethüsli heute Freitag der ökumenische Suppenzmittag statt. Als Überraschungsgäste war das komplette Pfarrteam der ref. Kirchgemeinde C anwesend, darunter auch die neue Pfarrerin Elisabeth Weber Ramirez Granados (links im Bild, im Gespräch mit einer Besucherin), welche am 1. März die Nachfolge von Pfarrer Virginio Robino angetreten hat.
Der Erlös des Suppenzmittags kommt den Hilfswerken Fastenopfer und Brot für alle zugute.

Für weitere Bilder oben auf das Foto oder hier klicken
Elisabeth Weber Ramirez Granados – Vorstellung auf der Homepage der Reformierten Kirchgemeinde C

März 2013:
Quartierverein tritt Komitee „Unsere Post muss bleiben“ bei

Am Mittwoch, 13. März trat das Komitee an die Öffentlichkeit, das mit einer Petition an den Stadtrat die Schliessung verschiedener Poststellen im Stadtgebiet verhindern will. Der Vorstand des Quartiervereins Riethüsli hat beschlossen, dem Komitee beizutreten und die Petition zu unterstützen. Am Samstag, 6. April, zwischen 9 und 10 Uhr, wird das Komitee bei der Post Riethüsli Unterschriften sammeln. Die Petition kann aber auch hier heruntergeladen, ausgedruckt und unterzeichnet werden.

Die Petition kann jetzt auch online unterschrieben werden unter www.unsere-post-muss-bleiben.ch

Von der Schliessung betroffen wäre neben Heiligkreuz, St. Fiden und St. Georgen auch die Poststelle Riethüsli. Der Stadtrat wird aufgefordert, das Gespräch mit den Verantwortlichen der Post zu suchen und die Schliessung zu verhindern. Neben Gewerkschaften und linken Parteien machen auch die anderen betroffenen Quartiervereine im Petitionskomitee mit.

Hier die aktuelle Diskussion verfolgen oder mitmachen: http://www.mysg.ch/aktuell

Norbert schreibt auf mysg.ch:
„Was für ein schreckliches Szenario..Meine Post im Riethüsli soll nur noch eine Dienstleistungswüste sprich Agentur sein! Seit Jahren beanspruche ich die Dienstleistung der Post Riethüsli, seit drei Jahren auch mit meinem Geschäft. Seit meiner Kindheit gibts die Post Riethüsli- und dies ist nun auch ein Weilchen her…“ (hier weiterlesen…)

Einmal ganz weg, dreimal halb Tagblatt vom 14.3.2013
Kampf um Poststellen beginnt Tagblatt vom 14.3.2013

März 2013:
Kostenoptimierung beim Schulhaus-Neubau!

April 2013:

Ruckhaldentunnel: In einem Jahr wird gebaut

Nach dem Ja der Innerrhoder Landsgemeinde zum Kredit von sieben Millionen Franken ist die Durchmesserlinie Appenzell-St. Gallen-Trogen finanziert. Im Frühling 2014 wird mit den Bauarbeiten des 700 Meter langen Ruckhaldetunnels im Riethüsli begonnen. Hannes Kundert, Präsident des Quartiervereins Riethüsli, erwartet dadurch keine zu starken Belastungen fürs Quartier.

Das Riethüsli wird kaum belastet sein Tagblatt vom 1. Mai 2013

Die Landsgemeinde des Kantons Appenzell Innerrhoden hatte am Sonntag, 28. April den Kredit zur Finanzierung der Infrastruktur der Durchmesserlinie (DML) angenommen. Damit ist laut Mitteilung der Appenzeller Bahnen die Finanzierung gesichert und mit dem Bau der DML kann voraussichtlich im Frühling 2014 begonnen werden. Es wird mit einer Bauzeit von 2,5 Jahren gerechnet.

Freude über die Zustimmung Mitteilung der Appenzeller Bahnen.

April 2013:
Über den NestPunkt

Der NestPunkt ist unser Quartiertreffpunkt im Riethüsli mit einem nicht kommerziell geführten Restaurationsbetrieb. Er bietet Personen, Familien, aber auch Vereinen und Gruppen die Gelegenheit, sich zu treffen – begegnen & geniessen. Er ist die Antwort auf das Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner nach einem Treffpunkt beziehungsweise einem Restaurant im Riethüsli. Er wurde am 7. Januar 2017 mit rund 200 interessierten Personen eingeweiht. Die Realisierung des Umbaus war nur dank grosszügiger Spenden möglich.

Die Räumlichkeiten befinden sich an der Gerhardtstrasse 11, im ehemaligen Unterrichtszimmer der Evang.-Ref. Kirche St.Gallen C.

Der Restaurationsbetrieb des NestPunkt wird durch einen Koordinator geführt, zusammen mit der tatkräftigen Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Eine Betreibergruppe leitet den Quartiertreff im Hintergrund. Sie sorgt für ein Kulturprogramm, bietet eine Gönnerschaft an und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Trägerorganisation des NestPunkt ist der Quartierverein Riethüsli. Der Räumlichkeiten und Einrichtungen des NestPunkt können von Privatpersonen oder Gruppen genutzt werden.

April 2013:
6x DANKE – Antrittsgottesdienst der neuen Pfarrerin

Die neue Pfarrerin Elisabeth Weber Ramirez Granados hielt letzten Sonntag ihrer Antrittsgottesdient in der evangelischen Kirche Riethüsli. Die Kirche war sehr gut besetzt, es nahmen auch viele Katholiken an der Messe teil, was ein starkes Zeichen für die zukünfitge ökomenische Zusammenarbeit darstellt.

April 2013:
Erfolgreiche Kleider- und Velosammlung

Am Samstag, 27. April 2013 wurden beim Schulhaus Riethüsli wieder Kleider, Schuhe, Skis, Skischuhe, Koffer und Velos für Rumänien gesammelt. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 28 Velos; ca. 60 Säcke Kleider, 10 Koffern, gefüllt mit Kleidern, 3 Schachteln mit Stoffen, Decken, 10 Säcke mit Schuhen, 3 grosse Rucksäcke gefüllt mit 30 Handtaschen und Kinderspielen, wenige Skis und Skischuhe, 255.- Fr. Spendengelder für Transport.

In den Projektwerkstätten in Rumänien werden die Velos repariert. Die Kleider werden gebügelt und aufbereitet und zu Marktpreisen verkauft. Schon über 58’000 Velos und über 250 Tonnen Kleider haben so zur Selbsthilfe in Rumänien beigetragen. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf der Waren und den Spenden kann Sozialhilfe mitfinanziert werden wie der Betrieb von 3 Kinderheimen, 2 Grossfamilien, der Suppenküche für über 100 Kinder, dem Hauspflegedienst für 6o Personen und der Gratisverteilung von Kleidern und Lebensmitteln an bedürftige Menschen.

Weitere Infos: Heidi Kundela-Graf, 071 277 72 21; Hildi Buschor, 071 277 60 21
Selbsthilfeprojekte in Rumänien Übersicht über den aktuellen Stand

April 2013:
Linie 10 soll verlängert werden

Die Linie 10 soll mit der Linie 12 verbunden werden. Gibt das Stadtparlament der Idee grünes Licht, soll bereits ab nächstem Fahrplanwechsel die Linie 12 die Linie 10 bedienen. Neu soll es wochentags den ganzen Tag durch einen 20 Minuten Takt geben, ab 20 Uhr wird jedoch nur die jetzige Linie 12 bedient. Am Samstag wird es weiterhin nur einen 30 Minuten Tag geben bis 17 Uhr. Neu wird am Abend bis 23 Uhr stündlich ein Bus verkehren. Ab 2018 könnte die Linie zudem bis Kappelhof in Wittenbach verlängert werden.

Da Geschäft kommt voraussichtlich am 30. April in Stadtparlament.
Hier kann der neue Fahrplan heruntergeladen werden.
Linie 12 soll verlängert werden Tagblatt vom 9. April 2013

April 2013:
Sammelaktion ein Erfolg

Gisela und Daniel Bertoldo, Dominik Dietrich (Syndicom) und Benjamin Schlegel sammelten am Samstag Morgen für die Petition „Unsere Post muss bleiben“. Während den zwei Stunden besuchten viele Leute die Post und unterschrieben die Petition, sowohl Quartierbewohner, als auch viele aus Niederteufen.

Wer die Petition noch nicht unterschrieben hat, kann sie online unter www.unsere-post-muss-bleiben.ch unterschreiben oder herunterladen.

April 2013:
Antrittsgottesdienst der neuen Pfarrerin im Riethüsli

Am Sonntag, 7. April 2013 um 10 Uhr feiert die evangelische Kirchgemeinde den Antrittsgottesdienst mit der neuen Pfarrerin Elisabeth Weber Ramirez Granados. Sie stellt ihn unter das Thema „gemütlich warm“. Anschliessend wird ein Apéro serviert.

 

„Da ich bis und mit Juni zwischen zwei Welten, in zwei Kantonen als Pfarrerin zu 40% in St Gallen und zu 46% in Avers-Ferrera pendle, werden Sie mich wohl noch nicht sehr häufig zu Gesicht bekommen. Ich freue mich deshalb umso mehr, Sie an meinen 1. Gottesdienst in der reformierten Kirche einladen zu dürfen“, schreibt die neue Seelsorgerin in ihrer Einladung.

Direkt zur Einladung (PDF)
Elisabeth Weber Ramirez Granados – Vorstellung auf der Homepage der Reformierten Kirchgemeinde C

April 2013:
Unterschriften für Post-Petition

Am Samstag, 6. April werden an einem Stand bei der Post Riethüsli Unterschriften für die Petition „Unsere Post muss bleiben!“ gesammelt, und zwar von 9 bis 11 Uhr.
Jede Unterschrift zählt. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkolmmen.

Mai 2013:
Stadtparlament stimmt der „Durchmesserlinie“ zu

Am Montag 21. Mai hat das Stadtparlament der Verbindung der Linien 10 und 12 zugestimmt. Damit wird der Oberhofstetter Bus ab dem Fahrplanwechsel im Dezember zwischen Oberhofstetten und Wittenbach verkehren. Für Oberhofstetten ist das verbunden mit der Einführung des durchgehenden 20-Minuten-Takts von 6 bis 20 Uhr an Werktagen. Am Samstag gibt es ab 18 Uhr bis kurz vor Mitternacht zudem einen Stundentakt. Gegen den mit Kosten von 373’000 Franken verbundenen Ausbau gab es einzig Opposition von Seiten der CVP.

hier geht’s zum neuen Taktfahrplan
Die künftige Linienführung 10/12 Umsteigefrei zu Stiftsbezirk, Kanti etc.
Die Unterlagen des Stadtparlaments

Mai 2013:
Post-Petition mit 5164 Unterschriften eingereicht

Die Unterschriftensammlung für die Petition „Unsere Post muss bleiben“ ist ein Erfolg: Heute wurde sie auf der Stadtkanzlei mit genau 5164 Unterschriften eingereicht. Der Stadtrat wird darin aufgefordert, seine Haltung zu den Poststellenschliessungen nochmals zu überdenken. Die Petition wurde vom Quartierverein Riethüsli unterstützt, der ebenfalls dem Petitionskomitee angehört. Der Unterschriftenbogen wurde auch der Quartierzeitung beigelegt, und die Mitglieder Gisela und Daniel Bertoldo sowie Benjamin Schlegel erhielten an einem Stand vor der Post Riethüsli zahlreiche Unterschriften, sowohl von Quartierbewohnern wie auch von vielen Kunden aus Niederteufen.

Mai 2013:
Grünes Areal soll grün bleiben

Der Stadtrat möchte das Gebiet «Im Grund» im Riethüsli in der Wohn-Gewerbezone belassen. Dies schreibt er in seiner Antwort auf eine Motion des Grünen Thomas Schwager. Dieser fordert zusammen mit 29 anderen Parlamentariern die Umwandlung des Gebiets in eine Grünzone.

„Im Grund“ als Reserve Tagblatt vom 17.5.2013

Mai 2013:
Inserate Quartierzeitschrift

Hier können Sie den Tarif für Inserate in unserer Quartierzeitung herunterladen.

Sie möchten gerne ein Inserat in unserer Quartierzeitschrift aufgeben?

Dann füllen Sie bitte das Formular aus, wir senden Ihnen die entsprechenden Unterlagen gerne zu. Sie erreichen uns telefonisch oder via E-Mail:

Nicola Zoller
Redaktionsleiterin / Webmasterin
071 840 04 75
Vadianstrasse 41
9000 St.Gallen
inserate-nest@seedesign.ch

Mai 2013:
„Was lange währte…

… soll nun endlich gut werden“, so beginnt der Bericht im St. Galler Tagblatt über die Hauptversammlung des Quartiervereins, in dessen Zentrum das Bauprojekt Alterszentrum stand. „Das Interesse war gross, diskutiert wurde vor allem über den Zugangsweg“. weiterlesen:

Alterszentrum nimmt Formen an Tagblatt 18.5.2013
Es läuft einiges im Riethüsli Tagblatt vom 18.5.2013

Mai 2013:
Resolution für die Erhaltung der Quartierpost

Auf Antrag aus der Versammlung sprachen sich die 91 anwesenden Mitglieder des Quartiervereins Riethüsli an der HV in einer Konsultativabstimmung einstimmig für die Erhaltung der Post Riethüsli aus.
Der Antrag stammte von Benjamin Schlegel und wurde von weiteren Mitgliedern unterstützt, so von Franz Duss sowie von Stadtparlamentarierin Lisa Etter. Die Resolution richtet sich an den Stadtrat, alles zu unternehmen, damit die Post auf ihren Entscheid zurückkomme. Lisa Etter zeigte sich zuversichtlich, dass die Schliessung verhindert werden könne. Solche Ansinnen der Post seien auch in früheren Jahren schon am Widerstand gescheitert. Der Quartierverein hat sich im Petitionskomitee „Unsere Post muss bleiben“ engagiert; der Petitionsbogen wurde auch der Quartierzeitung beigelegt. Die Petition wird nächste Woche eingereicht.
Wermutstropfen sind die leerstehende Solitüde sowie die ablehnende Haltung von Kanton und Stadt gegenüber der Passerelle. Bei der Petition für einen Strassentunnel von der Liebegg ins Stadtzentrum will der QV vorerst abwarten, ob die versprochene Entlastungswirkung der Durchmesserlinie eintritt. Und beim Schulhausneubau will er sich weiterhin für den Erhalt der Hauswartswohnung einsetzen. Zum dritten Mal in Folge legte Kassier Jürg Bernegger einen positiven Rechnungsabschluss vor: 7820 Franken Überschuss und 28’559 Franken Vermögen sind ein gutes Polster für künftige Aktivitäten.

 

Die an der letzten HV beschlossene Rekonstruktion der Solitüdenschaukel verzögert sich aufgrund des langwierigen Bewilligungsverfahrens. An die geschätzten Kosten von 6000 Franken gab es an der HV einen namhaften Zustupf: Ein Bild des Luganeser Kunstmalers und Heimweh-Riethüslers Egidio Mombelli wurde in einer Auktion für genau 600 Franken ersteigert. Stolzer Besitzer ist der Diakon Hanspeter Wagner, der es im neuen Riethüsli-Treff im ökumenischen Kirchenzentrum aufhängen will. Nach den Rücktritten von Rebecca Marti, Beisitzerin, und Erich Gmünder, Redaktionsleiter, sind zwei Sitze im Vorstand vakant. Gmünder verabschiedete sich mit einem Rückblick über die letzten fünf Jahre der Entwicklung der Quartierzeitung. Seine Nachfolge konnte noch nicht geregelt werden, aber ein gut eingespieltes Team übernimmt die Verantwortung, und noch an der Versammlung bekundeten zwei Neumitglieder ihr Interesse an einer Mitarbeit.
Im Anschluss an die Versammlung präsentierten Architekt Beat Benz und Projektleiter Fabian Koch das Projekt für Betreutes Wohnen im Riethüsliund beantworteten Fragen. Die Bestrebungen für Alterswohnen im Riethüsli wurden mit Genugtuung aufgenommen. Für weitere Bilder auf eines der Fotos klicken. (Fotos: Benjamin Schlegel und Erich Gmünder) Presseschau:
Alterszentrum nimmt Formen an Tagblatt 18.5.2013
Es läuft einiges im Riethüsli Tagblatt vom 18.5.2013

Mai 2013:
Tempo 30 auf der Teufenerstrasse?

An der HV des Quartiervereins wurde ein Vorschlag gemacht, eine Petition für Tempo 30 zu starten. Der Vorstand klärt nun die Machbarkeit ab.
Der Vorschlag von Benjamin Schlegel wurde auch von Lisa Etter, SP-Stadtparlamentarierin unterstützt. Der junge SP-Politiker hatte angeregt, im Hinblick auf die Inbetriebnahme der Durchmesserlinie Ende 2016 das Tempo auf der Strasse als flankierende Massnahme zu drosseln. Damit würde auch ein Umsteigeeffekt erzielt. Präsident Hannes Kundert sagte, der Vorstand werde vorerst sondieren, ob dies möglich sei, und an der nächsten HV Bericht erstatten.

Mai 2013:
Jetzt im Netz:

Die aktuelle Ausgabe zum Herunterladen:
Magazin fürs Nest 1/2013 PDF

Mai 2013:
Beat Grögli zum neuen Pfarrer gewählt

Die katholischen Pfarreien der Seelsorgeeinheit St. Gallen Zentrum haben einen neuen Pfarrer: An einer Versammlung am Auffahrtsmorgen wurde Beat Grögli ohne Gegenstimmen zum Nachfolger von Dompfarrer Josef Raschle gewählt. Zur Seelsorgeeinheit St. Gallen Zentrum gehören neben der Dompfarrei die Pfarreien St. Otmar, Riethüsli und St. Georgen. Beat Grögli war die letzten sechs Jahre als Kaplan in der Seelsorgeeinheit St. Gallen Ost tätig. Der 43-Jährige wurde von Bischof Markus als Dompfarrer berufen. Die offizielle Amtseinsetzung ist am Pfingstmontag, 20. Mai um 11 Uhr in der Kathedrale.

Nach der einstimmigen und mit Applaus quittierten Wahl erhielt Beat Grögli zahlreiche Gratulationen von seinen künftigen Schäfchen, wie hier von Toni Erber aus der Pfarrei Riethüsli.

Mai 2013:
Abschied von Annemarie und Werner Widmer

Das Mesmerpaar der evangelisch-reformierten Kirche Riethüsli-Hofstetten wurde am Sonntag, 12. Mai im Gottesdienst offiziell verabschiedet. Bereits am Samstag, 4.Mai wurden die beiden geehrt, als sie letztmals den Riethüsli-Zmorge betreuten. Hanspeter Etter würdigte ihren Einsatz im Riethüsli, der weit über die Pflichterfüllung hinausging.

Neue Mesmerin: Corina Schleuniger

Am 1. Juni tritt die neu gewählte Mesmerin Corina Schleuniger offiziell die Nachfolge an – wiederum bei einem Riethüsli-Zmorge. Werner Widmer erinnerte daran, dass er seinen ersten Arbeitstag ebenfalls mit einem Riethüsli-Zmorge begann, am Samstag, 1. April 2000! Für weitere Fotos auf Bilder klicken. (Foto: Erich Gmünder)

Juni 2013:
Clownfestival kommt ins Riethüsli

Von Clowns, für „Clowns“ für Alle! Clowns veranstalten für Clowns und für dich, für grosse und kleine Leute, kleine und grosse Bewegte, für Stubenhocker und StrandgängerInnen ein dreitägiges Festival in Zusammenarbeit mit dem Dachatelier St. Gallen. Vom 9. – 11. August im Dachatelier St. Gallen.

Juni 2013:
Kein Interesse an Familiengärten?

Leserbrief von Gisela Bertoldo, zum Artikel im Tagblatt «Wohnen in autofreiem Gebiet», 20.6.2013 Mit Erstaunen lese und höre ich immer wieder von der geplanten Überbauung der Ruckhalde. Nun soll es sogar per Postulat eine autofreie Überbauung geben. Die SP und die Grünen interessieren sich zwar für den grünen Ring, aber nicht für die grüne Lunge der Stadt St. Gallen. Sie setzen sich vehement und medienwirksam für den Waltramsberg ein. Und sie verlangen, dass ein Stück Bauzone am Waldrand im Riethüsli ausgezont werden soll. Doch wenn ein funktionierendes Familiengartenareal überbaut werden soll, stört das offenbar nicht. Nein, es wird sogar gefordert. Ist Rendite mehr wert als Lebensqualität?

Juni 2013:
Mit Stichentscheid gegen Grünzone…

Das Gebiet «Im Grund» im Riethüsli wird nicht in die Grünzone umgeteilt. Das hat das Parlament am Dienstag entschieden. Gegen den Willen von Rot-Grün und äusserst knapp, wie das St. Galler Tagblatt berichtet.

Juni 2013:
… und Petrus zeigte sich gnädig

Der 4. Auflage des Seifenkistenrennens Riethüsli war unverhofftes Wetterglück beschieden. Entgegen den Prognosen blieb es trocken und angenehm warm. Zahlreiche Schaulustige säumten die Strassen und verfolgten den Wettkampf der Rennfahrer aller Generationen im Alter zwischen drei und 75 Jahren.

Für weitere Bilder von Erich Gmünder auf das obere Foto oder hier klicken.
Für weitere Fotos von Benjamin Schlegel auf das untere Foto oder hier klicken.
Die Rangliste – hier als PDF herunterladen!

Juni 2013:
Jetzt muss nur noch Petrus mitmachen!

Das OK erhielt hohen Besuch: Der Präsident des Stadtparlamentes, Marcel Rotach, hier mit OK-Präsident Andreas Bernet (links) und Quartiervereinspräsident Hannes Kundert. Wir drücken den Organisatorinnen und Organisatoren die Daumen!

Juni 2013:
Ein paar Unentwegte trotzten Regen und Nässe

Am Samstagmorgen hatte der Quartierverein freiwillige Helfer aufgeboten, um die Grillstelle oben beim Menzlenwald wieder mit neuen Sitzgelegenheiten einzurichten. Trotz des trüben, nasskalten Wetters folgten ein paar wetterfeste Quartierbewohner dem Aufruf von Gisela Bertoldo. Gemeinsam konnten sie am Mittag unter dem schützenden Zeltdach einen gelungenen Einsatz feiern.

Juli 2013:
Wiedersehen nach 60 Jahren

Vor rund 60 Jahren hatte er sich in seine hübsche Nachbarin verliebt, doch diese emigierte als junges Mädchen in die USA, wo sie bald drauf heiratete. Nun kam es zum grossen Wiedersehen: Egidio Mombelli, der malende Heimweh-Riethüsler aus Lugano, traf seine heimliche Liebe Rosemarie Tanner, geborene Bernet, an der ehemaligen Tramhaltestelle Riethüsli. Mit Rosemarie kamen Rita und Beatrice, zwei ihrer Schwestern.

Den Tag verbrachten die Heimweh-Riethüsler mit dem Auffrischen von Erinnerungen im ehemaligen Restaurant Talhof (heute Café Schwyter) und einem Ausflug ins Appenzellerland. Auf dem Bild von links: Rita Bernet, Egidio Mombelli, Rosmarie Tanner-Bernet.
Fotos: Nicola Raduner

«Als ich merkte, dass es ernst wird, ging ich nach San Francisco» Ostschweiz am Sonntag, 4.8.2013

Juli 2013:
„Amtsübergabe“ in der Redaktion

Seit heute ist Nicola Raduner offiziell die neue Redaktionsleiterin der Quartierzeitung „Riethüsli-Magazin fürs Nest“. Ihr Vorgänger Erich Gmünder übergab ihr heute Morgen die Akten und Unterlagen, inklusive einer vollständigen Sammlung der Quartierzeitungen, die in seiner Amtszeit seit 2008 erschienen sind. Foto: Nina Raduner

Für die Redaktion sind die Sommerferien vorbei: Momentan wird an der nächsten Ausgabe des Magazins gearbeitet, das anfangs September erscheinen wird. Nicola Raduner ist zu erreichen unter Tel. 071 840 04 75 oder per Mail an nest@seedesign.ch.

Redaktionsleiter gesucht … gefunden! Nicola Raduner stellt sich vor (PDF)

Juli 2013:
Keine Bundesfeier im Riethüsli

2013 findet im Riethüsli keine Bundesfeier statt. Aufgrund des Mangels an freiwilligen Helferinnen und Helfern muss erstmals seit Jahren auf die Durchführung des beliebten Quartier-Höhenfeuers, das jeweils auch von vielen Stadtbewohnern und auswärtigen Gästen besucht wurde, verzichtet werden.
Einen Besucherrekord verzeichnete die Bundesfeier 2011 auf der Watt, mit Ansprache von Stadtpräsident Thomas Scheitlin und rund 300 Besucherinnen und Besuchern.

Juli 2013:
Neuer Deckbelag eingesetzt

Die Teufener Strasse inkl. nordseitiges Trottoir hat im Bauabschnitt Felsenstrasse bis Scheffelsteinweg einen neuen Deckbelag erhalten. Aufgrund des guten Wetter konnte die Asphaltierung plangemäss am Sonntag, 7. Juli durchgeführt werden. Auffallend ist der Ersatz der beiden bisherigen, eng beieinander liegenden Fussgängerübergänge zwischen den Einmündungen Schneebergstrasse und Ruhbergstrasse.
Der untere der beiden Fussgängerstreifen wurde aufgehoben. Dort hatte sich letztes Jahr ein tödlicher Unfall ereignet. Ein betagter Fussgänger war von einem Lastwagen überfahren worden. Nun wurde ein gelber Mehrzweckstreifen markiert, der mit zwei Fussgängerinseln gesichert ist. Damit soll die Sicherheit der Fussgänger wie auch der links abbiegenden motorisierten Verkehrsteilnehmer erhöht werden.

Juli 2013:
Zwischen den Kirchen

Am Sonntag, 30. Juni fand im Riethüsli wie gewohnt vor den Sommerferien der Gottesdienst „zwischen den Kirchen“ statt. Wegen der regnerischen Witterung wurde er jedoch in die Reformierte Kirche verlegt. Nach einem feinen gemeinsamen Frühstück – dem Riethüsli-Zmorge – füllte sich die Kirche. Der ökumenische Gottesdienst wurde von Pfarrerin Elisabeth Weber Ramirez Granados und Diakon Hanspeter Wagner gestaltet. Stimmungsvoller Höhepunkt war die Taufe von zwei Kindern.
Foto: Benjamin Schlegel

Juli 2013:
Wieder-Eröffnung der GBS Turnhalle

Fast viereinhalb Jahre nach dem Einsturz war es heute soweit: Die Sporthalle der GBS wurde in Anwesenheit der Regierungsräte Stefan Kölliker und Willi Haag offiziell wieder eröffnet. Für den Einsturz der Dreifach-Turnhalle waren fehlende Rippen an den Stahlträgern des Daches verantwortlich, wie die EMPA herausfand. Mit dem Wiederaufbau der im Jahr 2009 eingestürzten Turnhalle GBS im Riethüsli wurde im Frühling 2012 begonnen. Dies nachdem er durch den Streit um Haftungsfragen und Verantwortlichkeiten hinausgezögert worden war. Der Schaden wurde schliesslich zwischen der Zürich Versicherung und dem Kanton nach einem bestens gehüteten Schlüssel aufgeteilt.

Wiederaufbau der Turnhalle abgeschlossen Tagblatt, 3. Juli 2013

August 2013:
Live-Bands spielem im Watt

Auf der Spielwiese der inzwischen drei Jahre alten Überbauung Watt im Riethüsli wird morgen Samstag ab 15 Uhr Live-Musik geboten. Am «Wattfest(ival)» treten verschiedene St. Galler Bands auf. Neben einer Jam-Session ist eine Musikanimation für Kinder geplant. Ab 20.30 Uhr spielt Heinz Lieb (Percussion) mit Walter Bosshard (Sarangi) und Ensemble. Auf Hungrige und Durstige wartet ein Verpflegungsstand. Der Eintritt zum Anlass ist gratis. (pd)

August 2013:
Am letzten August auf der Watt

Unser junges Quartier im Quartier feiert sein dreijähriges Bestehen dieses Jahr am 31. August, und dies ganz im Zeichen der Musik. Ab 15 Uhr rockt die Wiese, unser Mann vom Quartierverein, Thomas von der Watt, hat mit einigen Bands quer durch die St. Galler Musikszene ein kleines Festival organisiert. Darunter Musikanimation (nicht nur) für Kinder und eine fetzige Jam Session. Ab 20.30 Uhr spielt Heinz Lieb (Percussion) mit Walter Bosshard (Sarangi) & Ensemble. Verpflegungsmöglichkeiten; bei nassem Wetter bietet das Stadtzelt Unterschlupf.

An unsere Quartierbewohner im Riethüsli: Anstatt Euch zu fragen, woher die Musik kommt und was da abgeht, besucht uns doch einfach, alle Riethüsler sind herzlich eingeladen. Thomas Schmid Archivbilder EG 2010

August 2013:
Grundstufe: Riethüsli macht es vor

Ab dem neuen Schuljahr werden an allen städtichen Schulen erstmals die Erst- und Zweitklässler in Doppelklassen unterrichtet. Einführungsklassen gibt es nicht mehr. Die sogenannte integrative Grundstufe soll altersdurchmischtes Lernen ermöglichen. Im Schulhaus Riethüsli wurden die Neuerungen bereits vor einem Jahr eingeführt – mit grossem Erfolg, wie das Tagblatt berichtet.

Gleicher Start für alle Erstgixe Tagblatt vom 10.8.2013

August 2013:
Aufwind für die Liebegg-Idee

Die IG Engpassbeseitigung St. Gallen wittert Morgenluft – und mit ihr auch die Petitionäre für eine Direktverbindung von der Liebegg in die Stadt. Laut einer Pressemitteilung der IG wurde die Engpassbeseitigung in St. Gallen in eine höhere Priorität aufgenommen, was von der IG als positives Signal gewertet wird. Die IG Engpassbeseitigung setzt neben einer dritten Röhre im Rosenberg ebenfalls auf einen direkten Anschluss des Appenzellerlandes: „Kanton und Stadt St.Gallen sollen parallel die bestmögliche Anbindung Appenzellerland und Entlastung bisheriger Anschluss-Situation (insbesondere Kreuzbleiche/ St.Leonhardsbrücke) rasch einer detaillierteren Betrachtung unterziehen und die Planung entsprechend vorantreibend. Dabei sind auch die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden und ebenso der Kanton Thurgau mit einzubeziehen. Hier ist eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten“, heisst es in der Pressemitteilung, die von Quartiervereinspräsident Hannes Kundert mit Genugtuung aufgenommen wurde.

Schulterschluss für A1-Engpassbeseitigung in St.Gallen Pressemitteilung vom 7.8.2013
Bündnis von Wirtschaft und Politik für 3. Rosenbergröhre Tagblatt vom 8.8.2013

August 2013:
Beim Alterszentrum sind die Bagger aufgefahren

Was auf den ersten Blick aussieht wie der Start zum Bau der geplanten Alterssiedlung an der Demutstrasse, ist nur eine Massnahme zur Abklärung des Untergrunds. Trotzdem: Wenn alles nach Fahrplan läuft, sollen die ersten Bewohner 2017 einziehen können, berichtet das St. Galler Tagblatt.

Schlitze zur Erkundung des Bodens Tagblatt vom 9. 8.2013

September 2013:
Viehschau in St.Georgen

Alle Jahre wieder ein farbenfrohes Spektakel: Die Viehschau in St. Georgen zog heute viel Publikum an. Impressionen von Erich GmünderFoto: Ruth Bernegger.
Für weitere Impressionen von Ruth Bernegger  hier klicken. 
Eine Werkschau der Riethüsler Fotografin finden Sie hier

September 2013:
Der Name Riethüsli-Traff bleibt

Die evangelisch-reformierte Kirche Riethüsli-Hofstetten hat seit heute einen neuen Namen: Riethüsli-Treff. Dieser Name wurde aus über 20 eingegangenen Vorschlägen ausgewählt. Riethüsli-Treff hiess bisher der Pfarreitreff der Riethüsler Katholiken an der Teufener Strasse 146. Der Treff sowie das Pfarreisekretariat sind nun am neuen Standort in der ehemaligen Pfarrerwohnung in der evangelischen Kirche unter einem Dach zusammen mit dem evangelischen Pfarramt und Sekretariat. An einem Tag der offenen Tür konnten die Räumlichkeiten besichtigt werden. Mit einem kirchlichen Ritual des katholischen Diakons Hanspeter Wagner, unterstützt durch seine Kollegin, Pfarrerin Elisabeth Weber Ramirez Granados, wurde das Zentrum für den neuen Zweck geweiht. Vorgängig war im Rahmen einer ökumenischen Bettagsfeier ein Stationengottesdienst mit vier Zwischenstopps zwischen der Solitüde und dem ökum. Kirchenzentrum gefeiert worden, begleitet von Alphornbläser, Fahnenschwinger und den Sax-o-fun. Dies aus Anlass des 30-Jahr-Jubiläums des Kreuzes auf der Solitüde. Dieses war am 14. September 1983 errichtet worden.

Foto: Erich Gmünder

Für weitere Fotos auf eines der Bilder oben klicken, oder hier klicken

September 2013:
5 Stationen von der Solitüde zum ökumenischen Zentrum

Am Wochenende sind es genau 30 Jahre her, seit das Kreuz auf der Solitüde eingeweiht wurde. Das soll am kommenden Sonntag, 15. September mit einem ökumenischen Bettagsgottesdienst gefeiert werden. Beginn des Stationengottesdienstes durchs Quartier ist um 10 Uhr oben beim Solitüdenkreuz, mit Alphorn und Fahnenschwingen. Auf den weiteren Stationen begleitet ‚Sax o Fun‘.

Nach dem Abschluss in der kath. Kirche sind alle zu einem gemütlichen Zusammensein auf dem Kirchplatz und im (evang.) Kirchenraum eingeladen. Danach stehen alle Türen zur Besichtigung des neuen ökumenischen Zentrums offen, auch jene vom Jugendtreff.
Höhepunkte sind die Wahl des Namens für das gemeinsame Begegnungszentrums aus den eingegangenen Vorschlägen und die feierliche Einweihung der Räumlichkeiten. Dabei besteht die Möglichkeit, auf den Wänden mit Farben Visionen unserer gemeinsamen Zukunft zum Ausdruck zu bringen.

September 2013:
Bahnunfall am Übergang Hochwachtstrasse

Bei einer seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Komposition der Appenzellerbahn entstand heute Abend um ca. 17.40 Uhr Sachschaden. Laut Polizeiangaben wollte der PW-Lenker auf der Teufener Strasse nach links in die Hochwachtstrasse einlenken und übersah dabei den von unten herannahenden Zug. Der Lokomotivführer leitete eine Bremsung ein, konnte aber die Kollision nicht mehr verhindern. Der PW wurde seitlich touchiert und auf die Strasse zurück geschoben. Die Fahrzeuginsassen, ein Ehepaar aus Frankreich, das im Riethüsli seine Ferien verbracht hatte, kamen mit dem Schrecken davon. Am Auto entstand ein grösserer Sachschaden. Es musste abgeschleppt werden.

September 2013:
Riethüsli verliert die letzte Beiz

Das Restaurant Riethüsli hat offenbar für immer zugemacht. Laut St. Galler Tagblatt sucht der Eigentümer Mieter für eine gewerbliche Nutzung des Restaurants. Was genau mit dem Lokal passiert, ist auch dem Quartiervereinspräsidenten Hannes Kundert nicht bekannt.
Es verbleiben damit noch das Café Schwyter, ein Döner sowie das ehemalige Freudenberg, heute eine Pizzeria. In den besten Zeiten zählte das Riethüsli über ein Dutzend Beizen, wie alt Stadtarchivar Ernst Ziegler in der Quartierzeitung im Mai 2011 berichtete.

Beizensterben in den Quartieren Tagblatt vom 4.9.2013

Oktober 2013:
Neuer Quartierpolizist

Christian Kleger wird neuer Quartierpolizist für Riethüsli, St. Georgen und Notkersegg, sein Vorgänger Paul Widrig wechselt in den Osten der Stadt. Er übernimmt dort die Nachfolge von Max Noger, der bisher die Quartiere Krontal, Grossacker und Neudorf betreut hat. Dies geht aus einem Brief der Stadtpolizei an den Quartiervereinspräsidenten Hannes Kundert hervor.

Paul Widrig war seit Januar 2005 unser Quartierpolizist. Es sei sein Wunsch gewesen, nach so langer Zeit neue Quartiere kennen zu lernen, heisst es in dem Schreiben.

Details in der Information der Stadtpolizei (PDF)
Unser Quartierpolizist – Ein nobler Freund und Helfer (QZ Mai 2008 PFD)

Oktober 2013:
Motorrad kollidiert mit Autoheck

Am Freitagmittag, 25. Oktober 2013 fuhr ein Motorradlenker hinter einem Automobilist auf der Teufener Strasse stadtauswärts. Bei der Verzweigung Teufener Strasse / Im Grund musste der Autofahrer verkehrsbedingt anhalten. Der 19-jährige Zweiradlenker bemerkte dies zu spät und fuhr gegen das Heck des Personenwagens. Dadurch kam er zu Fall und verletzte sich unbestimmt. Durch die Rettungssanität wurde er ins Spital gebracht. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden. Stapo

Oktober 2013:
Ein kurzer Flirt mit dem Winter…

Donnerstag, 10. Oktober 2013, Solitüde. Foto: Erich Gmünder

Oktober 2013:
Langtunnel Teufen-Riethüsli?

In Teufen wird wieder einmal über Eisenbahntunnels diskutiert. Eine Vision von SVP-Kantonsrat Christian Meng sieht ein Projekt vor, das vom Bahnhof Teufen direkt ins Riethüsli führen würde. Allerdings gilt vorläufig: Da wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird, schreibt das St. Galler Tagblatt.

Noch ein Tunnel fürs Riethüsli Tagblatt vom 3. Oktober 2013

Noch eine Spur grosszügiger ist die Vision von Konrad Hummler. Der Ex-Banker träumt von einer Untertunnelung von der Linde Teufen bis ins Riethüsli.
Oerlikon-Ost oder Teufen AR Appenzeller Zeitung vom 2. Oktober 2013

Oktober 2013:
Schleichweg wird unterbunden

«Sie verstopfen die Quartierstrassen und fahren zu schnell»: Der Vorwurf der Bewohner im Tschudiwies richtet sich an Pendler, die vom Riethüsli her durch die Quartierstrassen fahren, um bequemer ins Stadtzentrum zu gelangen. Um den Schleichverkehr durch das St. Galler Tschudiwies zu unterbinden, wurden drei Quartierstrassen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Bewohner beklagen sich, dass sich «die Appenzeller» nicht an die Verbote halten, schreibt das St. Galler Tagblatt.
Ob es wohl die Riethüsler besser machen?
Auch Appenzellern drohen Bussen Tagblatt vom 5. Oktober 2013

Dezember 2013:
Studentenaustauschprogramm

Die Fachklasse Grafik der Schule für Gestaltung in St.Gallen sucht für Austauschstudenten Wohnmöglichkeiten bei Familien in St.Gallen. Das Austauschprogramm der Carnegie Mellon University in Pittsburgh USA existiert seit 23 Jahren. Die Austauschstudenten werden für vier Monate ab dem August 2014 hier in St.Gallen leben und auch hier in der Grafik-Fachklasse an der Demutstrasse 115 den Unterricht besuchen. Anfallende Kosten werden von der Fachklasse übernommen. Wenn Sie während vier Monate ihr Englisch vertiefen wollen, ein freistehendes Zimmer vermieten möchten (vielleicht das Zimmer ihrer Tochter/ihres Sohnes, die/der gerade anderweitig ein Studium begonnen hat) oder ein leerstehendes Gästezimmer haben, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit folgenden Personen: Geraldine Hasler, Tel. 079 915 35 64, geraldine-h@bluewin.ch oder Mark Ruoss, Tel. 076 380 80 67, mark_ruoss@hotmail.com Vielen Dank für Ihre Unterstützung, www.qvgallusplatz.ch

Dezember 2013:
Mit der Waldspielgruppe im Riethüsli unterwegs

Mitte Dezember 2013 machte ich mich mit der Waldspielgruppe Riethüsli des Vereins der Waldkinder St.Gallen auf den Weg, um mit den Kindern gemeinsam einen Morgen im Wald zu erleben. Alles begann um 9 Uhr beim Treffpunkt im Falkenwald. Die Kinder rutschen bereits vor Beginn munter den Hang hinunter. Dann geht es los. Mit einem Flötenspiel besammeln sich die Kinder der Waldspielgruppe und des Waldkindergartens mitsamt ihren Eltern im Begrüssungskreis. Dabei wird anhand eines Liedes der Wald begrüsst. Danach mache ich mich mit der Spielgruppe auf den Weg zu dem Platz bei welchem sie den Morgenkreis gestalten. Heute findet dort das Adventsritual statt. Eine Kerze wird angezündet und darf von einem Kind durch den Wald getragen werden. Wir laufen durch ein mit Ästen gebauten Torbogen, «Liisligtor» genannt, durch den Wald auf dem «Still-si-Weg» entlang. Etwa 100 Meter weiter vorne legen wir die Kerze zu den bereits dort bereitgestellten Kerzen dazu. Die Leiterin, Beate Stöcklin, zündet alle Kerzen an. Nun setzt sich die Gruppe auf den Boden und lauscht gespannt der Geschichte, welche Beate ihnen erzählt. Dabei geht es um einen Apfel, welcher am Baum hängt und die hungernden Tiere mit vereinten Kräften versuchen vom Baum zu pflücken. Neben den Kindern hängt an einem Baumstrunk ein Apfel. Jeden Tag formen die Kinder aus Material des Waldes ein Fuchs oder eine Maus. Die Geschichte wird so für die Kinder real. Beate Stöcklin sagt, dass der Apfel gerade erneuert werden musste, da ein Tier sich über Nacht den Apfel geschnappt hat. War das Tier hungrig oder einfach nur neugierig? Böse ist dem Tier jedenfalls niemand. Der Sinn des Adventsrituales liegt darin, die Kinder zu sensibilisieren. Für die Waldtiere ist es in dieser kalten Jahreszeit schwierig Nahrung zu finden, so Beate weiter. Nachdem die Kinder den Weihnachtsbaum mit Materialien wie Buchennuss-Schalen geschmückt haben, geht es weiter, der Sonne entgegen. Die Kinder schaffen den steilen Hang hinauf beinahe mühelos. Oben angekommen, entfachen wir ein Feuer. Spielend werden Kerzenreste verschiedener Farben zerstückelt und nach Farbe sortiert. Die Kerzen werden in einen Behälter gelegt und zum schmelzen ans Feuer gestellt. Dann ertönt ein Flötenspiel. Das Zeichen für unseren wohlverdienten Znüni. Nach der Stärkung ist der Wachs geschmolzen. Die Kinder tauchen Buchennuss-Schalen und Tannenzapfen immer wieder in den heissen Wachs. So entsteht Weihnachtsschmuck, welchen die Kinder mit nach Hause nehmen dürfen. Der Spielgruppenmorgen neigt sich schon bald wieder dem Ende zu. Im Schnee am Waldrand reihen die Kinder grosse Schneekugeln zu einem Zug aneinander, bei welchem ich den Kondukteur spielen darf. Dabei wird der Phantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt. Wir geniessen die letzten Sonnenstrahlen bevor es wieder in die Nebelsuppe runter geht. Zum Schluss begeben wir uns wieder an den Ort, bei dem wir starteten. Mit einem kleinen Spiel und einem Lied nehmen wir für heute Abschied vom Wald. Wir laufen gemeinsam den Weg hinunter zu den bereits wartenden Eltern. Ich verabschiede mich von den Leiterinnen und den Kindern, welche sich bereits jetzt wieder auf das nächste Abenteuer im Wald freuen. Silvio Hürlimann, Waldkinder St.Gallen