Archiv 2015 2017-07-03T09:14:47+00:00

Archiv 2015

Februar 2015:
Zeitvorsorge St.Gallen – ein Gewinn für alle

Länger zu Hause in der vertrauten Umgebung bleiben – das ist der Grundgedanke des Pionierprojekts Zeitvorsorge St.Gallen. Rüstige Senioren unterstützen ältere Menschen und sammeln die eingesetzten Stunden auf einem Zeitkonto, um sie zu einem späteren Zeitpunkt für Hilfeleistungen im eigenen Alter zu nutzen.

Heute tun. Morgen ruhn.
Der Mittwoch ist jeweils ein besonderer Tag für Frau Tobler (88): sie kann es kaum erwarten, bis Frau Bachmann (65) sie zum gemeinsamen Kaffee trinken in der Bäckerei Schwyter abholt. Nach einem Sturz ist Frau Tobler viel zu Hause und fühlt sich manchmal einsam. Umso mehr schätzt sie die Gespräche und die liebenswürdige Art von Frau Bachmann. Nach einem kleinen Ausflug im Quartier Riethüsli lässt sich Frau Bachmann die eingesetzten Stunden auf ihr persönliches Konto bei der Zeitvorsorge St.Gallen gutschreiben, Frau Tobler entstehen keine Kosten. Später, wenn Frau Bachmann selber einmal älter ist, kann sie die angesparten Stunden 1:1 für ähnliche Leistungen einsetzen.

Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen
Das System der St.Galler Zeitvorsorge basiert auf einem Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen und wird von der Stadt St.Gallen unterstützt. Es ermöglicht älteren Menschen, möglichst lange daheim zu bleiben und mit Hilfe von rüstigen Seniorinnen und Senioren die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Dies kann in Form von Spaziergängen, Unterstützung beim Einkauf, Fahrt zu Arztterminen oder bei einem gemeinsamen Jass geschehen. Die Zeitvorsorge arbeitet für ihr Angebot mit mehreren etablierten Organisationen auf dem Platz St.Gallen zusammen. Dazu zählen die evangelischen Kirchgemeinden Straubenzell und Centrum, die Spitex Centrum Stadt Spitex, die Pro Senectute Stadt St.Gallen, der SRK-Fahrdienst St.Gallen, die katholischen Sozialdiensten der Stadt St.Gallen und der Hospiz-Dienst St.Gallen.

Die Zukunft gemeinsam gestalten – wir suchen Sie!
Wenn Sie – wie Frau Tobler – schon etwas älter sind und sich hin und wieder ein bisschen mehr Gesellschaft wünschen, melden Sie sich bei der Zeitvorsorge St.Gallen. Aber auch wenn Sie – wie Frau Bachmann – im Pensionsalter sind und nach einer erfüllenden, sinnhaften und selbstbestimmten Aufgabe suchen, könnte Sie die Zeitvorsorge St.Gallen interessieren. Vielleicht betreuen Sie aber auch Ihren kranken Ehemann oder Ihre Ehefrau und sehnen sich nach etwas mehr Zeit für sich. Rufen Sie an, wir helfen gern weiter.

Weiterführende Informationen zum Zeitvorsorge-Modell unter: www.zeitvorsorge.ch oder telefonisch unter 071 227 07 67. Die Geschäftsführerin der Zeitvorsorge, Priska Muggli, freut sich auf Ihren Anruf.

Juni 2015:
30-er Zone für das Gebiet Watt

Der Stadtrat hat die Tempo-30-Zone fürs Gebiet Watt beschlossen. Vor einigen Wochen ist diese nun öffentlich gekennzeichnet worden. Die 30-er-Zone ist im Norden begrenzt durch die Demutstrasse, im Osten durch die Sportplätze der GBS, im Südwesten durch die Wohnüberbauung Watt und im Westen durch die Teufener Strasse.

Foto: Benjamin Schlegel

August 2015:
Flüchtlinge im Riethüsli

Bis Ende August werden etwa 100 Asylsuchende ins Riethüsli kommen. Die Zivilschutzanlage der Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum wird für sechs Monate als befristete Notunterkunft dienen.

Mehr unter: Der Kanton verschafft sich Luft (St. Galler Tagblatt)

August 2015:
Nachtarbeiten FTTH Riethüsli

FTTH Riethüsli 01, Nachtarbeit Teufener Strasse/Demutstrasse

Von Montag, 07. September bis Donnerstag, 10. September 2015, wird während drei 3 Nächten jeweils ab 19.30 Uhr bis 05.00 Uhr an der Kreuzung Demutstrasse gearbeitet.
Dabei ist mit Lärmemissionen zu rechnen.
Die St.Galler Stadtwerke bitten die Bevölkerung um Verständnis.

Weitere Informationen hier downloaden.

November 2015:
Geschichtenzelt im Advent

Immer am Montag, Dienstag und Donnerstag ab 30. November 2015, im Riethüslitreff, evangelisch-reformierte Kirche

Bereits zum dritten Mal teilen Bewohnerinnen und Bewohner aus unserem Quartier in der Adventszeit Geschichten und Bilderbücher miteinander aus, die sie berühren.

Die Kinder dürfen in diesem Jahr besonders gespannt sein: Alle vorlesenden und erzählenden Mütter bzw. Grossmütter sowie auch ein Vater teilen in dem Jahr nicht eine typische Adventsgeschichte mit den Anwesenden, sondern bringen das Lieblingsbilderbuch ihrer Wahl mit …

Wie schon in den vergangenen Jahren kann man im Anschluss an die erzählte Geschichte die Gelegenheit benutzen, um gemütlich beisammen zu sitzen bzw. zusammen zu spielen. Die Organisatoren freuen sich auf eine rege Beteiligung und hoffen auf viele unvergesslichen Abende im Geschichtenzelt.

Hier den Flyer mit den Daten downloaden.

Dezember 2015:
Die Durchmesserlinie kann gebaut werden

Das Bundesamt für Verkehr hat den Appenzeller Bahnen grünes Licht für den Bau der DML gegeben. Damit ist einer der wichtigsten Meilensteine zur Modernisierung der AB erreicht. Der voraussichtliche Baubeginn erfolgt im April 2016. Erste Vorarbeiten werden rasch ausgelöst.

Die Appenzeller Bahnen (AB) haben vom Bundesamt für Verkehr (BAV) die Verfügung zur Plangenehmigung der Durchmesserlinie erhalten. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Modernisierung und Weiterentwicklung der AB. Eine langjährige Planungsphase findet damit einen positiven Abschluss. Vor dem eigentlichen Baustart sind aus der Verfügung des BAV Auflagen zu bereinigen.

Baubeginn am Tunnel und am AB-Bahnhof ist im Frühling 2016
Mit der Erteilung der Baubewilligung können die Bauarbeiten im AB-Bahnhof, am Ruckhal-detunnel und bei der neuen Haltestelle Riethüsli gestartet werden. Erste Vorarbeiten, wie die Grundwasserabsenkung in der Ruckhalde und die Abhumusierung werden, sobald es die Witterung zulässt, gestartet. Weiter wird im AB-Bahnhof mit dem Rückbau der SBB Gleise begonnen, welche der durchgehenden Linienführung der DML weichen müssen. Die eigent-lichen Bauarbeiten am Tunnel beginnen im Frühling 2016. Während den Bauarbeiten ist mit einem Unterbruch des Bahnbetriebs zu rechnen. Die voraussichtliche Inbetriebnahme der DML wird Ende 2018 erfolgen. Alle Einsprachen im Zusammenhang mit der DML sind aus-geräumt worden. Der neue AB-Bahnhof soll gegen Ende 2016, die Neubaustrecke Ende 2018 in Betrieb gehen.

Erneuerung der Sicherungsanlagen und der Stellwerke
Auf dem DML Abschnitt werden bei den Umbauarbeiten auch die Sicherungsanlagen dem neusten Stand angepasst. Diese Arbeiten werden gegenüber der ursprünglichen Planung vorgezogen und werden gleichzeitig mit den Bauarbeiten zur DML umgesetzt. Damit kann ein weiterer Schritt in der Modernisierung der Infrastruktur der AB genommen werden.

Neue Züge für die S-Bahn Appenzellerland 
Für den künftigen Einsatz auf der Linie Appenzell-St.Gallen-Trogen werden neue Stadtbahn-fahrzeuge beschafft. Diese klimatisierten Züge verfügen über Niederflureinstiege und grosse Plattformen für Kinderwagen, Rollstühle und Sportgeräte.
Zeitgleich per Ende 2018 planen die AB eine Teilerneuerung der Flotte auf der Linie Gossau-Appenzell-Wasserauen. Dort sollen dreiteilige Triebzüge zum Einsatz kommen, welche ebenfalls klimatisiert sind. Mit der neuen Infrastruktur, modernen Zügen und einem attrakti-ven Fahrplanangebot wird die AB zu einer modernen Agglomerationsbahn mit einem touristi-schen Charme, die S-Bahn Appenzellerland.