Archiv 2016 2017-07-03T09:15:18+00:00

Archiv 2016

Januar 2016:
Kantonsratswahlen vom 28. Februar: Midi Merner

Midi Mermer ist Jahrgang 1956, Türkei/ Schweiz, St.Gallen, verheiratet, Lehrer, Sozialarbeiter FH

Das Interesse für die Politik begleitet mich seit meiner Jugend.
Ich bin in der Türkei aufgewachsen und habe während meiner Studienzeit hautnah miterlebt, wie sich Unterdrückung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit anfühlt.

In der Schweiz habe ich die Demokratie und die öffentlichen Diskussionen über Politik schätzen gelernt. Bei den Wahlen am 28. Februar 2016 kandidiere ich für den Kantonsrat, weil mich gesellschaftliche Entwicklungen nicht gleichgültig lassen und für mich Integration auch aktives Mitdenken und Mitarbeiten bedeutet.
Ich setze mich ein für soziale Gerechtigkeit und für eine intakte Umwelt. Soziale Gerechtigkeit, weil dies ein ganz wichtiger Aspekt für den gesellschaftlichen Frieden ist. Intakte Umwelt, weil wir gegenüber den nächsten Generationen grosse Verantwortung tragen, damit sie auch auf einem lebenswerten Planeten leben können.

Im Weiteren werde ich mich stark machen für Menschen im Alter, dies aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen in der Beratung bei der Pro Senectute.

Seit ich in der Schweiz bin, bin ich St.Gallen immer treu geblieben und möchte mich jetzt für St.Gallen engagieren.

Januar 2016:
Kantonsratswahlen vom 28. Februar: Rolf Vorburger

Für eine starke Vertretung des Quartiers Riethüsli im Kantonsrat

Das kantonale Parlament wird in den nächsten 4 Jahren zahlreiche Weichenstellungen treffen, die für die Stadt St.Gallen und damit auch für deren Quartiere von grosser Bedeutung sein werden. Dazu gehört insbesondere auch die Frage der Engpassbeseitigung A1 samt Teilspange mit unterirdischem Autobahn-Zubringer im Bereich des Güterbahnhofs und damit eine Entlastung der Teufenerstrasse. Die Teufenerstrasse mit ihren täglichen Staus in beiden Richtungen ist ein Ärgernis für die Nutzer des privaten und des öffentlichen Verkehrs, ganz besonders aber für das Quartier und seine Einwohnerinnen und Einwohner, die unter der Verkehrslast leiden.

Als Vertreter der CVP im Kantonsrat würde ich mich für solche städtischen Anliegen in besonderem Mass einsetzen – dies alles mit Augenmass und unter Einbezug der verschiedenen Interessen. Ich bin seit Geburt in der Stadt St.Gallen wohnhaft und kenne damit ihre Anliegen und Herausforderungen. Während langen Jahren war ich in der kantonalen Verwaltung tätig und kenne damit deren Abläufe und die Wege, wie die Politik darauf steuernd Einfluss nehmen kann. Als Gemeinderatsschreiber und Finanzverwalter in einer st.gallischen Gemeinde am See ist mir aus der täglichen Arbeit bekannt, was die Gemeinden bewegt und wie sie sich gegen immer neue kantonale Vorgaben zur Wehr setzen müssen.

Der Arbeitsplatz in der Nähe des Wassers kommt meiner besonderen Leidenschaft – dem Segeln entgegen. Daneben schätze ich jedoch die Vielfalt und das kulturelle Angebot der Stadt und ganz besonders die Wohnqualität im Quartier Riethüsli, die den vielfältigen Bedürfnissen und der Freizeitgestaltung einer Familie mit 2 Kindern im schulpflichtigen Alter entspricht.

Für Ihre Unterstützung und ihre Stimme am 28. Februar 2016 danke ich Ihnen sehr herzlich.

Rolf Vorburger, Hochwachtstrasse 16, St.Gallen

(Liste 6 CVP 06.27 Rolf Vorburger 2x auf Ihre Liste)

Februar 2016:
Güterbahnhof-Initiative

Tagblatt-Podium zur Güterbahnhof-Initiative

Am Dienstag, 9. Februar, 19 Uhr im Kugl, Güterbahnhofstrasse 4, St. Gallen
Keine Parkplätze vorhanden, Bushalt Leonhard

Ab 18.30 Uhr offerieren wir Ihnen eine Bratwurst mit Bürli und Getränk.
Um 19.00 Uhr startet die Podiumsdiskussion.

Güterbahnhof-Initiative
Am 28. Februar stimmen die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen über die Güterbahnhof- Initiative ab. Die Initianten wollen mit ihrem Volksbegehren einen Autobahnanschluss im alten Güterbahnhof verhindern. Die Gegner sagen «Nein zur Staustadt St. Gallen». Was ist besser für die Stadt St.Gallen und ihre Bewohner: Ein Ja oder ein Nein zur Güterbahnhof- Initiative? Der ehemalige Kantonsingenieur Urs Kost wird zu Beginn das Projekt für eine sogenannte Teilspange vom A1-Sitterviadukt hinauf zur Liebegg am Stadtrand vorstellen und erklären. Danach diskutieren Befürworter und Gegner der Güterbahnhof-Initiative.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Einladungs-Flyer.

Februar 2016:
Schliessung des Asylzentrums Riethüsli

Ende Februar wird bekanntlich das Asylzentrum Riethüsli wie vorgesehen definitv geschlossen.

Ende März erfolgt dann der Transfer und die Weiterleitung der Bewohnerinnen und BEwohner in die Gemeinden des Kantons. Dafür werden noch Koffer, Rucksäcke und Reisetaschen benötigt.
Falls Sie zuhause solche Utensillien haben, die Sie nicht mehr benötigen, wäre es super, wenn Sie diese sobald als möglich ins Sekretariat des Asylzentrums bringen könnten. (Riethüsli 6, hinter ehemals Christen Lebensmittel).

Herzlichen Dank für die Unterstützung.

Februar 2016:
Abstimmung Initiative Güterbahnhof

Die umliegenden Quartiervereine des Güsterbahnhofs planen, sich zu vernetzten um in Sachen Abstimmung Initiative Güterbahnhof aktiv zu werden.

Der Quartierverein Riethüsli ist gegen die Initiative Güterbahnhof. Es gibt einen entsprechenden Vorstands- und Mitgliederbeschluss. Der Wuartierverein hat eine Petition mit 2500 Unterschriften für einen Tunnel eingereicht.

Ebenfalls gegen die Initiative sind folgende Quartiervereine:
Riethüsli
Tschudiwies-Centrum
Oberstrasse
St.Otmar
Rosenberg
Vereinigte Quartiervereine St.Gallen

Ein Vernetzung erscheint sehr sinnvoll. Darum hier den Flyer downloaden, die Argumente lesen und mit NEIN abstimmen.

Gleichzeitig erlauben wir uns, hier das Postulat des Quartiervereins St.Otmar zu veröffentlichen:

Abstimmung Initiative Güterbahnhof

«Gerade ein Jahr ist es her, seit wir das letzte Mal über die Engpassbeseitigung A1 und den Liebeggtunnel berichtet haben. Dem aufmerksamen Leser/Leserin wird nicht entgangen sein, dass wir uns für das vorgeschlagene Projekt ausgesprochen haben. Wir sind dafür, dass eine dritte Tunnelröhre zur bestehenden Autobahn gebaut wird und ebenfalls die von uns propagierte Teilspange Liebeggtunnel ins Appenzeller Land. Bedenken wir, dass der Bund die Oberhoheit über den Nationalstrassenbau hat und diesen auch finanziert. 

Die SP der Stadt St.Gallen hat eine Initiative „für ein lebendiges Areal Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss“ lanciert, über die wir ohne Gegenvorschlag des Stadtparlaments am 28. Februar 2016 abstimmen müssen. Der Vorstand des QV St.Otmar und mit ihm alle anderen betroffenen Quartiervereine lehnen die Initiative entschieden ab. Sie bringt nämlich nichts. Im Gegenteil, wenn wir schon die einmalige Chance haben, ein Verkehrskonzept vorgelegt zu bekommen, dass unser Quartier wesentlich vom Durchgangsverkehr entlastet, dann sollten wir dafür sein. Die täglichen Staus bei der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche sind nicht nur für den Individualverkehr lästig und zeitraubend, nein auch der Langsamverkehr, die VelofahrerInnen und FussgängerInnen, der Busverkehr auf dieser Hauptachse leidet. Ganz zu schweigen von den ausgestossenen Schadstoffen, die ins Quartier geschwemmt werden und den vielen schlauen Autofahrern, die sich eine schnelle Verbindung über die Tempo-30 Zonen der Quartierstrassen suchen.

Die Initiative gaukelt vor, dass das Güterbahnhofareal nur für eine Autobahneinfahrt, beziehungsweise Autobahnausfahrt gebraucht werde. Das stimmt nicht. Es gibt einen unterirdischen Autobahn-Kreisel mit Ein- und Ausfahrten im westlichen und östlichen Teil des Areals auf bereits bestehende Zufahrten. Dazwischen können Gebäude erstellt werden, gemäss Zonenplan. Mit dem Liebeggtunnel zusammen bringt das eine ganz gewaltige Entlastung der Teufenerstrasse. Dass die Trasse der Appenzellerbahn nordseitig zur SBB hin verlegt wird, dürfte für künftige Nutzungen nur von Vorteil sein. Die Initiative will auch ein Zeichen aussenden nach Bern, dass die St.Galler selbst ihre Verkehrspolitik bestimmen. Der Schuss könnte nach hinten losgehen, so dass weder eine 3. Röhre noch eine Zusatzspange gebaut werden.

Mit der Abstimmung ein Zeichen setzen für die langfristige Lösung eines alten Verkehrsproblems, heisst am 28. Februar die Initiative zu verwerfen.

Der Vorstand vom Quartierverein St.Otmar»

April 2016:
Spatenstich Ruckhalte Tunnel

Der Spatenstich zum Ruckhalde Tunnel ist erfolgt. Eine illustre Gesellschaft wohnte dem «Spatenstich» bei. Personen aus Regierung und Kanton lobten den Baustart und die sehr gute Zusammenarbeit zwischen allen Gremien.

In Anwesenheit von Benedikt Würth, Regierungspräsident St.Gallen, Marianne Koller, Regierungsrätin Appenzell Ausserrhoden, Daniel Fässler, Stillstehender Landammann Appenzell Innerrhoden und Patrizia Adam, Stadträtin St.Gallen erfolgte der symbolische Spatenstich. Zusammen mit Fredy Brunner, Verwaltungsratspräsident und Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen (AB), pflanzten sie jungen Glücksklee. Damit ist der offizielle Start zum Bau der Neubaustrecke Ruckhalde erfolgt. Im Herbst 2018 werden die ersten neuen Züge durch den Tunnel fahren.

Schlüsselprojekt Ruckhalde
Der rund 700 Meter lange Ruckhaldetunnel ist das Schlüsselprojekt der Modernisierung. Er löst die 940 Meter lange Zahnradstrecke ab. Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke und die  Verbindung der Bahnlinien in St.Gallen ermöglichen den Viertelstundentakt zwischen Trogen und Teufen. Ausserdem ist eine direkte Verbindung ins Stadtzentrum möglich, was für Reisende ab Appenzell eine Zeitersparnis mit sich bringen wird.

Start im Süden
Bei der Bushaltestelle Riethüsli wurden bereits Bohrungen für das Südportal des Tunnels vorgenommen. Dieser Tunnelabschnitt wird im Tagbau erstellt. Während der Bauzeit werden der Individualverkehr sowie der Bus umgeleitet. Im Juli 2016 starten die Bohrungen beim Nordportal, also oberhalb der Oberstrasse. Mit Sprengungen wird der Tunnel fortlaufend erstellt, sodass im Sommer 2017 der Durchschlag erfolgen kann. Während des grossen Teils der Bauzeit ist die Strecke St.Gallen-Appenzell normal befahrbar. Ein Betriebsunterbruch ist auf das Sommerhalbjahr 2018 geplant. Dabei wird ein Bahnersatz mit Bussen eingerichtet.

Mit Kosten und Zeitplan auf Kurs
Die Infrastrukturkosten der Modernisierung belaufen sich auf 90 Mio. CHF. Zusätzlich investieren die Appenzeller Bahnen 96 Mio. CHF in neue Züge. Die decken die aktuellen Bedürfnissen der Fahrgäste ab. Sie werden bequem und hell gestaltet und enthalten Informationssysteme für Anschlüsse an Knotenpunkten sowie eine 1. Klasse. Die aktuelle Planung zeigt, dass sowohl die Kosten wie auch der Zeitplan eingehalten werden können.

Mai 2016:
Glockenspieler gesucht

Am 21. August 2016 um 14.35 Uhr werden alle 118 Kirchglocken der Stadt St.Gallen so angeschlagen werden, dass ein musikalisches Werk zu hören ist.  Um diesen kühnen Traum realisieren zu können, sucht Zusammenklang Freiwillige die in einem der 29 Glockentürme der Stadt die Glocken zum Erklingen bringen wollen.

Termine:

  • Um das Projekt Zusammenklang vorzustellen und die Freiwilligen in die Steuerungssoftware einzuweihen, wird am Freitag, 17. Juni 2016 um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Offenen Kirche St.Gallen (Böcklinstrasse 2, 9000 St.Gallen) stattfinden.
  • Am Samstag, 25. Juni 2016 um 13 Uhr wird eine «Trockenübung» mit allen Beteiligten ebenfalls in der Offenen Kirche St.Gallen durchgeführt.
  • In der Woche vom 15.-20. August muss jeder Freiwillige einen Termin wahrnehmen, um «seine» Glocke kennenzulernen und die Reaktionszeit zu stoppen.  Diese Termine werden mit jedem Freiwilligen persönlich abgemacht.
  • Am Sonntag, 21. August 2016 beginnt Zusammenklang um 14.35 Uhr. Die genaue Eintreffzeit für jede Glocke wird rechtzeitig mittgeteilt.
  • Nach der Vorstellung werden die Freiwilligen zu einem Apéro eingeladen.

Voraussetzungen:

    • Gute Reaktionszeit
    • Relativ schnelles, internetfähiges Smartphone (ab z.B. iPhone 5s; Samsung 4); Details können mit den Verantwortlichen abgeklärt werden
    • Schwindelfreiheit / Sicherer Tritt
    • Ohrenschutz
    • Zuverlässigkeit
    • Freude am Projekt

 

Interessierte Personen sollen sich bis zum 15. Juni 2016 melden bei Karl Schimke, karl@zusammenklang.com.

Weitere Informationen zu Zusammenklang sind unter www.zusammenklang.com zu finden.

Juli 2016:
Spielplatz Nest ist eröffnet

Spiel und Spass an der Einweihungsfeier

nic. Eine illustre Gesellschaft fand sich vor einigen Tagn zur Einweihung des neuen Spielplatz Nest ein. Die Initiantin Vivienne Brunner machte dabei einen Rückblick auf die vergangenen Monate, in denen der Spielplatz immer mehr an Gestalt angenommen hatte. Dank der unkomplizierten Unterstzung durch den Quartierverein und nachher bei der Umsetzung durch die Stadt und das Gartenbauamt konnte der Spielplatz just für diesen Sommer in Betrieb genommen werden.

Die vielen anwesenden Kindern stürmten den neuen Spielplatz und schon bald wurde der Ort von Gelächter, fröhlichem Spiel und ausgelassene Stimmung beherrscht. Der Spielplatz ist öffenltich und steht darum auch Spaziergängern offen. Die Initianten dürfen stolz sein, was sie hier erreicht haben und wie schön der Platz dann geworden ist. Somit muss man auch dem Gartenbauamt St.Gallen ein Kränzchen widmen.

September 2016:
anspruchsvoller Tunnelbau im städtischen Gebiet

Mit der Segnung der heiligen Barbara wird offiziell der Tunnel-Anstich in der Ruckhalde in St.Gallen gefeiert. Die Bauarbeiten mitten in der Stadt sind anspruchsvoll. Der Baustart ist geglückt.
Mit den Vorarbeiten für den Eisenbahntunnel der Appenzeller Bahnen in der Ruckhalde wurde im Dezember 2015 gestartet. Am 11. Juli 2016 begann der Tunnelvortrieb. Seit dem 3. August 2016 ist der Sprengvortrieb in der Ruckhalde im Gang. Der Fels ist fest, besteht aus Sandstein, Molasse und Nagelfluh und kann nicht mehr mit dem Bagger abgetragen werden. Mit der ersten Sprengung wurden 20 Kubikmeter Stein abgetragen. Es ist vorgesehen täglich zwei Sprengungen auszuführen.

Weihung der heiligen Barbara Ein wichtiger Moment im Tunnelbau ist die Segnung des Tunnels und die Weihung einer Statue der heiligen Barbara, Schutzpatronin der Mineure und Tunnelbauer. Die Statue wird am Eingang des Portals in einer Nische platziert. Irdische Taufpatin wird Anja Preisig. Sie ist Mitarbeiterin der Werkstatt und Lokführerin bei den Appenzeller Bahnen. Die Weihung wird von Pfarrerin Elisabeth Weber vom Pfarramt Riethüsli-Hofstetten und Pfarrer Alfons Sonderegger von der Pfarrei St. Otmar geleitet. Die Arbeiten am Tunnel sind in vollem Gang. Nach der Weihung der Statue wurde eine weitere Sprengung ausgeführt.

Arbeiten im Zeitplan Die Bauarbeiten beim Nordportal des Tunnels und im Bereich Riethüsli sind auf Kurs. Auf der Nordseite sind bereits rund 35 Meter Tunnel ausgebrochen. Der Gegenvortrieb vom Südportal her im Lockergestein beginnt noch vor Ende dieses Jahres. Zu Beginn sind die Sprengungen gerade beim Nordportal noch deutlich hörbar. Mit Fortschritt der Arbeiten, werden die Sprengungen nicht mehr hörbar sein. Die Erschütterungen können für Personen weiterhin spürbar sein. Sie liegen aber unter den zulässigen Richtwerten. Messungen an Gebäuden prüfen die Einhaltung dieser Werte.

Anspruchsvolle Arbeiten Der Bau eines Tunnels auf städtischem Gebiet ist bezüglich Logistik und den Emissionen anspruchsvoll. Die AB sind sich bewusst, dass sie die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner im Quartier in den nächsten Monaten beanspruchen werden. Neu bieten die AB Führungen über die Baustelle an. Weiter ist der Showroom im Bahnhof der AB regelmässig geöffnet.

Fakten zum Ruckhalde-Tunnel:

Der Eisenbahntunnel in der Ruckhalde wird rund 725 Meter lang. Der Tunnel, die neue Brücke über die Oberstrasse und weitere Arbeiten in der Ruckhalde kosten rund 42 Mio. CHF. Damit ist dieser Abschnitt das wichtigste und grösste Bauprojekt im Rahmen der Modernisierung der Appenzeller Bahnen. Der Tunnel führt dazu, dass die Zahnstange in der Ruckhalde eliminiert werden kann. Damit erreicht der Zug künftig in gut 8 Minuten von der Kreuzungsstelle Liebegg im Riethüsli den Bahnhof St.Gallen. Dies ermöglicht die Einführung eines Viertelstundentaktes in Richtung Teufen–Gais–Appenzell. Das gesamte Ausbruchvolumen des Tunnels beträgt 33‘000 m3 Fels und Lockergestein. Das entspricht rund 500 Schiffscontainern. Zur Tunnelverkleidung und Abdichtung werden 14‘000 m3 Spritzbeton und Beton verwendet. 600 Tonnen Armierungseisen werden im Tunnel verbaut. Pro Arbeitstag werden im festen Fels rund 4 Meter Fels ausgebrochen. Im Lockergestein kommen die Arbeiten pro Tag rund 1.5 Meter voran. Voraussichtlich bis Ende 2016 sind die Sprengarbeiten im Fels abgeschlossen. Bis im Juli 2017 sollte der Durchstich erfolgt sein. Per Ende 2018 ist der Ausbau beendet und die Bahn sollte den Betrieb durch den Ruckhaldetunnel aufnehmen können.

 

Fakten zu den Baustellen-Führungen/ Öffnungszeiten Showroom

Die Baustellen der AB können besichtigt werden. Dazu werden jeden 1. und 3. Samstag im Monat, von April bis Oktober Führungen von 13.30 bis 15.30 Uhr angeboten. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und eine Anmeldung erforderlich. Die Kosten betragen CHF 5 pro Person. Für Gruppen ab acht Personen besteht die Möglichkeit Führungen individuell zu buchen. Gestartet wird der Rundgang im Showroom der AB im Bahnhof St.Gallen. Die Sicherheitsausrüstung wird von den AB zur Verfügung gestellt. Die Anmeldung erfolgt über modernisierung@appenzellerbahnen.ch oder Tel. 071 354 50 94. Eine Gruppenanmeldung kostet CHF 100. Der Showroom ist jeweils am Donnerstag, 16.00–20.00 Uhr und am Samstag, 09.30–13.00 Uhr geöffnet. An diesen Tagen ist der Showroom betreut. Eine Anmeldung für die Besichtigung des Showrooms ist nicht erforderlich.

Hier noch weitere Unterlagen zum Baufortschritt des Ruckhalde-Tunnels:

http://www.tvo-online.ch/mediasicht/44839

http://sanktgallentv.ch/regionen/sanktgallentv/appenzeller-bahnen-baustellenfuehrung

September 2016:
Riethüsli – Podiumsdiskussion

Am 1. September findet um 19 Uhr in der evang. Kirche, Riethüsli, eine öffentliche Podiumsveranstaltung mit Mitgliedern der Stadtregierung und des Stadtparlaments sowie Vertreterinnen und Vertretern aus dem Quartier statt.

 

Nun möchten wir von Ihnen wissen, was Sie von der Vision Neue Passerelle halten. Klicken Sie auf den untenstehenden Link und nehmen Sie teil an unserer Umfrage:


http://4r74hr.findmind.ch

Diese Befragung läuft bis zum 31. August 2016.

November 2016:
Abschiedsfahrt mit dem „Föfi“

Mit dem «Föfi» über die Ruckhalde

Seit 85 Jahren ist der Nostalgietriebwagen «Föfi» im Einsatz für die Appenzeller Bahnen. Infolge der Modernisierungsmassnahmen der Appenzeller Bahnen und dem Neubau des Ruckhalde-Tunnels finden am Sonntag, 13. November 2016 Nostalgie-Abschiedsfahrten über die bekannte Zahnradstrecke Ruckhalde statt.
Die Platzzahl ist beschränkt. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit. Am diesem Sonntag finden auch wieder die beliebten Baustellen-Führungen statt.

Alle Informationen finden Sie auf dem Flyer der Ausschreibung.

Dezember 2016:
Appenzeller Bahnen: Festtag für Barbara

Am 4. Dezember ist der Tag der heiligen Barbara. Sie ist die Schutzherrin der Mineure und Tunnelbauer. Auch im Tunnel der Ruckhalde ruhen an diesem Tag die Arbeiten. Seit dem Start des Tunnelbaus im Sommer 2016 sind 280 Meter ausgebrochen.

Der Tag der heiligen Barbara wird traditionell durch die Unternehmer gefeiert. Mit einer Messe im Tunnel in Anwesenheit der Tunnelbauer, Ingenieure und den beteiligten Unternehmen wurde der Schutzpatronin gedacht. Weiterhin oberstes Ziel ist es unfallfrei den Bau realisieren zu können. Die irdische Stellvertreterin der heiligen Barbara, Anja Preisig, Werkstattmitarbeiterin der Appenzeller Bahnen, überbrachte ebenfalls Grussworte und hofft auf einen guten und erfolgreichen Verlauf.

280 Meter Tunnel

Die Bauarbeiten beim Nordportal des Tunnels und im Bereich Riethüsli sind auf Kurs. Auf der Nordseite sind die AB bereits bei Tunnelmeter 280 Meter Tunnel angelangt. Der Gegenvortrieb vom Südportal her im Lockergestein wurde vor kurzem gestartet. Bisher sind rund 15 Meter ausgebrochen. Die Sprengungen und Vibrationen im Nordportal sind weiterhin spürbar.

AB-Bahnhof wird am kommenden Wochenende in Betrieb genommen

Ein grosses Teilprojekt der Modernisierung der Appenzeller Bahnen ist der Umbau des AB-Bahnhofs St.Gallen. In knapp einem Jahr wurde der Bahnhof umgebaut, so dass die Züge der AB in Zukunft von Trogen bis Appenzell durchfahren. In einem ersten Zwischenschritt werden die Züge der Linie St.Gallen-Trogen ab dem 11. Dezember 2016 wieder im AB-Bahnhof halten. Auch die Züge der Linie St.Gallen-Gais-Appenzell werden auf ein neues Gleis direkt vor dem Coop im Bahnhof verlegt.

Fakten zum Ruckhalde-Tunnel:

Infrastruktur: Ruckhalde-Tunnel
Der Eisenbahntunnel in der Ruckhalde wird rund 725 Meter lang. Der Tunnel, die neue Brücke über die Oberstrasse und weitere Arbeiten in der Ruckhalde kosten rund 63 Mio. CHF. Damit ist dieser Abschnitt das wichtigste und grösste Bauprojekt im Rahmen der Modernisierung der Appenzeller Bahnen. Der Tunnel führt dazu, dass die Zahnstange in der Ruckhalde eliminiert werden kann. Damit erreicht der Zug künftig in gut 8 Minuten von der Kreuzungsstelle Liebegg im Riethüsli den Bahnhof St.Gallen. Dies ermöglicht die Einführung eines Viertelstundentaktes in Richtung Teufen-Gais-Appenzell.
Das gesamte Ausbruchvolumen des Tunnels beträgt 33‘000 m3 Fels und Lockergestein. Das entspricht rund 500 Schiffscontainern. Zur Tunnelverkleidung und Abdichtung werden 14‘000 m3 Spritzbeton und Beton verwendet. 600 Tonnen Armierungseisen werden im Tunnel verbaut. Pro Arbeitstag werden im festen Fels rund 4 Meter Fels gesprengt. Im Lockergestein kommen die Arbeiten pro Tag rund 1.5 Meter voran. Stand Ende November 2016 sind bereits 280 Meter von Norden ausgebrochen. Voraussichtlich bis Ende 2016 sind die Sprengarbeiten im Fels abgeschlossen. Bis im Juli 2017 sollte der Durchstich erfolgt sein. Per Ende 2018 ist der Ausbau beendet und die Bahn wird den Betrieb durch den Ruckhaldetunnel aufnehmen können.

Neue Züge von Stadler

Zwischen Trogen und Appenzell werden nach Abschluss der Bauarbeiten neue Züge eingesetzt. Diese Tango-Züge von Stadler werden einen hohen Niederfluranteil aufweisen und somit sehr bequem zugänglich sein. Das Fahrzeug wird knapp 53 Meter lang. Auch ein 1.Klasse-Angebot wird eingeführt. Die AB muss die Finanzierung am Kapitalmarkt organisieren. Aktuell wird mit Kosten von rund 96 Mio. CHF gerechnet.

Weitere Infos:
www.tvo-online.ch/embed/47560
http://m.srf.ch/news/regional/ostschweiz/die-irdische-vertreterin-der-tunnel-heiligen

Dezember 2016:
Herzstück im AB-Bahnhof erstellt

Mit dem Fahrplanwechsel werden die Züge der Appenzeller Bahnen wieder im AB-Bahnhof verkehren. Die Züge nach Trogen verkehren künftig auf Gleis 11 und jene nach Appenzell ab dem neu erstellten Gleis 12. Damit ist das betriebliche Herzstück der Modernisierung erstellt.

Ein Jahr nach der temporären Verschiebung des Halte- und Abfahrtsortes der Linie St. Gallen – Trogen (TB) vor das Restaurant Dufour verkehren die Züge ab kommenden Samstag wieder ab dem AB-Bahnhof. Im Rahmen der Durchbindung der beiden Linien St.Gallen – Trogen und St.Gallen – Appenzell wird das eigentliche Herzstück der Modernisierung in einem ersten Schritt in Betrieb genommen. Damit werden die Umsteigebeziehungen zu den Zügen von SBB, SOB und Thurbo im Bahnhof St. Gallen wieder deutlich verbessert. Die Linie St.Gallen – Gais – Appenzell (SGA) hält neu auf Gleis 12. Mit der Verschiebung beginnen auch bald die Abbrucharbeiten an den Gleisen auf der Südseite des AB-Bahnhofs. Damit wird der Platz frei für eine neue Nutzung dieser Fläche durch die Stadt St.Gallen.
Die neuen Perrons sind vorbereitet für die neuen niederflurigen Züge, welche per Ende 2018 in Betrieb genommen werden. Damit kann der gesetzlich vorgegebene hindernisfreie Zugang gewährleistet werden.

Technische Besonderheiten
Der erste Schritt zur Durchbindung der Bahnlinien ist genommen. Da auf beiden Linienästen noch zahlreiche Arbeiten in Umsetzung begriffen sind, unter anderem der Ruckhaldetunnel, bleiben die beiden Linien bis Ende 2018 getrennt. Das bedeutet, dass im Bahnhof St.Gallen zwei verschiedene Spannungen für die Fahrzeuge bereitgestellt werden müssen. Einerseits 600 V für die TB in der Innenstadt und 1‘500 V für die SGA. Ausserhalb der Stadt fährt die TB mit einer Spannung von 1’000 V.

Eine weitere Besonderheit ist die Kletterweiche auf dem Bahnhofplatz. Damit die Trogenerbahn über den rege benutzten Bahnhofplatz mit dem Verkehr fahren kann, ist bis zur Inbetriebnahme der Neubaustrecke eine Kletterweiche eingebaut worden. Der Bahnhof wird befristet von beiden Linien als Kopfbahnhof betrieben. Das Zusammenhängen der beiden Linien erfolgt zeitlich mit der Inbetriebnahme der neuen Züge und des Ruckhaldetunnels Ende 2018.

Fahrplanwechsel bringt Verschiebungen im Minutenbereich
Da nur noch ein Gleis für die Züge von und nach Appenzell zur Verfügung steht muss der Fahrplan bei einzelnen Verbindungen bis zur Inbetriebnahme des neuen Angebots per Ende 2018 angepasst werden. Es ist ratsam, die Verbindungen auf den Fahrplanwechsel zu prüfen.
Auf der TB sind keine Änderungen geplant.

AB-Bahnhof
Im Bahnhof der Appenzeller Bahnen in St.Gallen werden die Gleise, welche bisher getrennt waren, verbunden. Mit Inbetriebnahme des Ruckhalde-Tunnels können die Züge zwischen Trogen und Appenzell durchgehend verkehren. Der Umbau des AB-Bahnhofes wird bis zum definitiven Abschluss der Arbeiten 8,3 Mio. CHF kosten. Veranschlagt wurden 9.0 Mio. CHF. Die Arbeiten können somit leicht unter dem Budget und im geplanten Terminplan abgeschlossen werden.