«Fyrobed im Nestpunkt»: Start mit italienischem Schmelz

Auch dieses Jahr warten in unserem Quartiertreff Nestpunkt wieder spezielle Events auf Besucher. Mit einem Mix aus Musik, Talk und Kulinarik will die neu gebildete Kulturspurgruppe den Freitagabend beleben.

Elsa Pfister, Walter Späti und Erich Gmünder setzen dabei wie bisher auf einheimische Kost. Unter dem Titel «Fyrobed im Nestpunkt» sind dieses Jahr vier Anlässe programmiert.

Wenn der Securitasmann in die Saiten greift

Den Auftakt machen kommenden Freitag, 26. April der Singer und Songwriter Mauro Danubio und seine Band Acqua e Fuoco. ACQUA E FUOCO bestehend aus Mauro Danubio, Roland Ammann und Patricia Hochreutener spielen sinnliche Musik, laden zum Träumen ein, entführen in eine mediterrane Welt voller Romantik, Grande Emozione e Italianita. Die Texte sind mitten aus dem Leben gegriffen und in italienischer sowie auch englischer Sprache gehalten. Sie handeln von Alltagsgeschichten, den kleinen grossen Freuden des Lebens, von menschlichen Sehnsüchten nach Nähe und Weite, Liebe und Abschied, Heimat und Abenteuer.

Vor sieben Jahren hat der heute 55-jährige Familienvater seine Liebe zur Gitarre neu entdeckt und entlockt ihr bezaubernde Töne, die er mit poetischen Texten in seiner italienischen Muttersprache sowie in Englisch bereichert.

Nachts geht Mauro seinem Brotberuf als Securitasmann nach, tagsüber versucht er die Gefühle und Stimmungen in Wort und Musik zu fassen. So sind bereits rund drei Dutzend Lieder entstanden. «Als ich zum ersten Mal die Stimme und Songs von Mauro hörte, verfiel ich dem mediterranen Charme der wunderbar musikalischen italienischen Sprache, welche mich an die Kraft von Amore, kulinarische Freuden, La Dolce Vita, Fellini und Ennio Morricone erinnert“, sagt der Musiker Roland Ammann (Gitarre, Keyboard), der zusammen mit Patricia Hochreutener (Bass) die Lieder begleitet.

Ein paar Kostproben davon dürfen wir am Freitag, 26. April im Nestpunkt erwarten. Dazu werden Mini-Pizzas gereicht. Aqua e Fuoco ist zwar noch ein Geheimtipp, nach dem Auftritt vor heimischem Publikum im Nestpunkt könnte sich das ändern…

Öffnung und Apéro um 18 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr, Eintritt frei, Türkollekte.

Alt Stadtrat Fredy Brunner im Talk

Einen Monat später ist ein prominenter Heimweh-Riethüsler zu Gast: der langjährige Stadtrat Fredy Brunner ist in der Hochwacht aufgewachsen; sein Vater war im Riethüsli Posthalter, bereits sein Grossvater war hier als Pöstler unterwegs. Er wird uns einiges erzählen über das frühere Leben im Quartier und vielleicht auch manche Bubenstreiche verraten.

Zwei weitere Anlässe sind nach den Sommerferien geplant: Am Freitag, 13. September gibt es eine Disco im Stil der 80er-Jahre mit DJ Casablanca, am Freitag, 22. November einen Filmabend. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Quartier-Magazins.

Riethüsli-Treffpunkt: Der Kultur auf der Spur

Auf Anfrage der Nestpunkt-Betreibergruppe stellten sich Elsa Pfister, Walter Späti und Erich Gmünder als Veranstalter von kulturell angehauchten Anlässen zur Verfügung. Sie füllen die Lücke, die durch die künstlerische Pause von Susann Albrecht (Paarlauf) entstanden ist.

Ihre Motivation, sich für das Riethüsli und die Belebung des neuen Treffpunkts einzusetzen, umschreiben die drei so:

 

Elsa Pfister:

Seit 11 Jahren Leite ich das Wohnheim Varnbüel mitten im Zentrum der Stadt St. Gallen. Vor zwei Jahren habe ich das Familienhaus in Teufen AR aufgegeben und bin ins Riethüsli SG gezogen. Ich habe Lust, mich im Quartier zu vernetzen und in einem kleinen Team etwas für die Gemeinschaft zu bewirken und zu erarbeiten. Die Mitarbeit in der Kulturspurgruppe bietet mir einen kreativen Ausgleich zu meinem beruflichen Alltag. Ich freue mich auf vielseitige Begegnungen und kulturelle Naschereien im NestPunkt.

Walter Späti

Ich wohne nun seit über 18 Jahren im Quartier. Seit ich pensioniert bin, habe ich das Bedürfnis und auch Zeit, meine nächste Umgebung besser kennenzulernen. Das führte zum Engagement, im Nestpunkt zu servieren. Es zeigt sich: Der Nestpunkt bietet Gelegenheit, neue Menschen unkompliziert und ohne ‘Verpflichtungen’ kennenzulernen oder auch bestehende Bekanntschaften weiter zu pflegen

Erich Gmünder

Nach 40 Jahren Journalismus habe ich Lust, selber etwas auf die Beine zu stellen. Statt über den Verlust von Leben und Lebensqualität zu klagen, bietet das Riethüsli viele Möglichkeiten, sich im Quartier zu engagieren und neue Leute kennen zu lernen. Ich habe einige Jahre als Fotograf und Schreiberling für die Quartierzeitung gearbeitet und möchte nun mithelfen, mit “Fyrobed im Nestpunkt” den Menschen im Quartier einen Treffpunkt zu schaffen.

Von |2019-04-22T10:10:05+00:00April 22nd, 2019|Aktuelles, NestPunkt|0 Kommentare

About the Author: